Kölnisches Stadtmuseum

Das Kölnische Stadtmuseum nimmt Sie mit auf einzigartige Zeitreisen durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt: Freuen Sie sich auf ein neues Museum (eröffnet 2024), das Stadtgeschichte ganz anders erzählt – überraschend, modern und interaktiv. Auch bei der barrierefreien Vermittlung setzt das Museum neue Standards.

Über das Kölnische Stadtmuseum

2024 bezog das Museum seinen neuen Standort in der Minoritenstraße, nur einen Steinwurf vom Dom entfernt. Freuen Sie sich auf eine innovative – überraschende – Dauerausstellung, die die Geschichte der Stadt Köln mit all ihren Facetten, Widersprüchen und unterschiedlichen Perspektiven ganz neu erzählt. Und auch Gegenwart und Zukunft der Stadt in den Blick nimmt!

Anstelle der bekannten inhaltlichen Schwerpunkte historischer Museen stehen Emotionen im Fokus. Oberthemen der Ausstellungsbereiche sind Fragen wie “Was lieben wir?”, “Was macht uns Angst?”, “Was bewegt uns?” oder “Woran glauben wir?”. Stadtgeschichtliche Ereignisse und Objekte werden so auf ungewöhnliche Weise nebeneinandergestellt. Was machte den Menschen im Mittelalter Angst, was vor 200 Jahren, was vor 50 Jahren? Welche Entwicklungen oder Ereignisse verbanden früher die Kölner*innen, welche heute?

Die Sammlungen des Kölnischen Stadtmuseums umfassen rund eine halbe Million Objekte – vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart.

Logo des Kölnischen Stadtmuseums

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des Kölnischen Stadtmuseums.

Zur Website

Besuchsinformationen

Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr
Geschlossen an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr

Erwachsene 5 €
ermäßigt 3 €

Minoritenstrasse 13
50667 Köln

Webseite: https://www.koelnisches-stadtmuseum.de/
Facebook: https://www.facebook.com/koelnischesstadtmuseum
Instagram: https://www.instagram.com/koelnisches_stadtmuseum/​​​​​​​

Postanschrift und Verwaltungseingang:
Kolumbahof 3

Anfahrt & Vekehrsanbindung
​​​​​​​Öffentliche Verkehrsmittel
​​​​​​​U-Bahn: Linien 3, 4, 16, 18, Appellhofplatz und Dom/Hbf.
​​​​​​​Bus: Linie 171, Haltestelle Offenbachplatz

Parken
​​​​​​​J. & R. Kalscheurer Parkhausbetriebe
Glockengasse 1, 50667 Köln

CONTIPARK
Schwertnergasse 1, 50667 Köln

Parkhaus Brückenstraße
Ludwigstraße 1-4, 50667 Köln

Das Museum ist für Personen mit körperlichen Behinderungen und Rollstuhlfahrer zugänglich. 
Viele Angebote auch für Menschen mit Seheinschränkungen.

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Aktuelle Pressemitteilungen

Wie könnte Kölns nächstes Kulturquartier aussehen?

Kölnisches Stadtmuseum | 26. März bis 17. Mai 2026

Presseinformation

Zukunft Zeughaus. Visionen für ein Kulturareal in der Zeughausstraße

Architekturstudierende der TH Köln zeigen Ideen für ein neues Kulturquartier

Wie können das Zeughaus und die angrenzende Alte Wache wieder zu einem attraktiven Standort werden, an dem das Kölnische Stadtmuseum eine neue (alte) Heimat findet – und wie kann sich das Quartier insgesamt zu einem lebendigen Kulturort entwickeln? Mit diesen Fragen haben sich Architekturstudierende der TH Köln im Sommersemester 2025 im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten intensiv beschäftigt. Vom 26. März bis 17. Mai 2026 präsentiert das Kölnische Stadtmuseum neun ausgewählte Entwürfe dieses Projekts am historischen Ort: im Erdgeschoss des Zeughauses. Parallel dazu startet der Freundeskreis die Spendenaktion „Nägel mit Köpfen“.

Ideen für ein lebendiges urbanes Kulturquartier

Die ausgestellten Modelle, Pläne, Grundrisse und Schnitte geben Einblick in unterschiedliche architektonische Ansätze und zeigen neue Ideen für die Nutzung des Zeughauses. Sie machen deutlich, welches Potenzial in diesem Innenstadtbereich liegt, der trotz seiner Nähe zum Dom und bedeutender historischer Bauten bislang kaum Aufenthaltsqualität bietet.
Die Studierenden setzen sich dabei nicht nur mit den historischen Gebäuden auseinander, sondern nahmen zugleich den gesamten Stadtraum zwischen Nord-Süd-Fahrt und dem westlichen Ende der römischen Stadtmauer in den Blick. Auch die angrenzenden Parkflächen und Straßenräume wurden in die architektonischen Überlegungen einbezogen.

Unterschiedliche Visionen

Die beteiligten Studierenden waren: Tim Schleppegrell, Leo Kück, Sina Eschweiler, Jonatan Znidar, Rosa Grafelder, Laila Höhn, Jacob Eisenberg, Maya Schneider sowie Katharina Greshake. Ihre Arbeiten eröffnen ein breites Spektrum an Ideen: von autofreien Quartieren und neuen Baukörpern entlang der römischen Stadtmauer bis hin zu neuen Wegführungen, Vernetzungen und überdachten Freiräumen; von verbindenden Brückenstrukturen und neuen Blickbezügen zum Dom bis hin zu Cafés und Aufenthaltsorten für kulturelle Initiativen. Das zukünftige Stadtmuseum wird dabei stets als offener Ort der Begegnung gedacht, mit Funktionen, die weit über die eines klassischen Ausstellungsortes hinausgehen.


Experiment und Diskurs

Gemeinsam ist allen Entwürfen der Versuch, das historische Ensemble neu zu interpretieren und räumlich wie programmatisch mit der Innenstadt zu verknüpfen.
„Die Studierenden hatten bewusst große gestalterische Freiheit: Abweichungen von den vorgegebenen Raum- und Nutzungsvorgaben waren ausdrücklich erwünscht; Aspekte wie Denkmalschutz, Statik oder Kosten durften ausgeblendet werden“, erklärt Prof. Thorsten Burgmer von der TH Köln, der die Arbeiten gemeinsam mit Lisanne Kröll M. A. betreut hat. 
„Die hier ausgestellten Arbeiten sind dabei keine fertigen Lösungen, sondern eine Einladung zum Weiterdenken und Diskutieren. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Architektur zwischen Gegenwart und Geschichte vermitteln kann.“

Ausstellung als offenes Forum für Ideen

Dies unterstreicht auch Dr. Matthias Hamann, Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. „Das Studierendenprojekt fällt in eine Zeit, in der in Köln intensiv über die Zukunft des Zeughauses diskutiert wird. Die Ausstellung lädt dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken und über die Entwicklung dieses historisch bedeutenden Ortes ins Gespräch zu kommen. Die Visionen der Studierenden zeigen das große Potenzial des Standorts und geben wichtige Impulse für die Rückkehr des Kölnischen Stadtmuseums ins Zeughausquartier“, so der Museumsdirektor. „Hier kann ein lebendiger Ort entstehen, der Geschichte bewahrt, Gegenwart gestaltet und Zukunft ermöglicht.“ Die Ausstellung, die in Kooperation zwischen der TH Köln und dem Kölnischen Stadtmuseum entstand, wird von Führungen und Veranstaltungen begleitet. Termine sind auf der Internetseite des Kölnischen Stadtmuseums einsehbar.

Nägel mit Köpfen

Die Ausstellung ist kostenfrei. Während der Ausstellung läuft die Spendenaktion „Nägel mit Köpfen“. Gegen eine Spende können Besucher*innen einen Nagel in einen der rot-weißen Fensterläden einschlagen. „Die Spenden gehen an unseren Förderverein“, so der Vorsitzende der Freunde des Kölnischen Stadtmuseums, Dr. Konrad Adenauer. Die Fensterläden stammen aus den 1980er Jahren, viele davon können nicht mehr weiterverwendet werden. Die Idee der Nagelspende taucht in der Kölner Stadtgeschichte immer wieder auf. „Mit der Spende kann das Ausstellungspublikum die Bespielung des Zeughauses und das Programm des Museums unterstützen“, so Adenauer.

Der Besuch der Ausstellung ist an folgenden Wochentagen möglich:
Donnerstag, 26. März 2026, 17 bis 21 Uhr
Wochenenden (jeweils 12 bis 16 Uhr):
28. bis 29. März
11. bis 12. April
18. bis 19. April
25. bis 26. April
2. bis 3. Mai
9. bis 10. Mai
16. bis 17. Mai
KölnTag (jeweils 17 bis 21 Uhr):
2. April
7. Mai
sowie anlässlich von Veranstaltungen

Hinweise an die Redaktionen

Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen.
Weitere Informationen erhalten Sie von Dr. Wibke Becker, Kölnisches Stadtmuseum, 
Telefon: 0221/221-23030, E-Mail: wibke.becker@stadt-koeln.de
Bildmaterial steht online zur Verfügung unter: www.koelnisches-stadtmuseum.de/presse-newsroom/ sowie hochauflösend unter:
https://museenkoeln.de/presse/

 

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