Museums­dienst Köln

Der Museumsdienst Köln bringt seit über 60 Jahren die Kölner Museen mit einer vielfältigen Öffentlichkeit zusammen. Mit einem innovativen Programm und einem klaren Fokus auf kulturelle Teilhabe macht er Museen zu Orten der Begegnung und Kreativität.

Impressionen

Über den Museums­dienst Köln

Der Museumsdienst Köln arbeitet täglich daran, die städtischen Museen lebendig und zugänglich für alle zu machen. Er fördert kulturelle Bildung, macht die Vielfalt der Museen erlebbar und stärkt den Austausch zwischen den Museen, den Kölner*innen sowie Besucher*innen Kölns. Dabei legt er besonderen Wert auf ein inklusives Miteinander, das alle Menschen einlädt, sich mit Kunst, Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen.

Mit seinem Programm will der Museumsdienst die Museen nicht nur als Orte des Wissens, sondern auch als Treffpunkte für kreative Begegnungen und gesellschaftlichen Austausch gestalten. Die Veranstaltungen und Angebote entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Museen und vielen Akteur*innen aus der Kölner Stadtgesellschaft. Dabei wird darauf geachtet, dass sie sowohl den Bildungsauftrag der Stadt Köln erfüllen als auch den Bedürfnissen einer breiten, vielfältigen Zielgruppe entsprechen.

Museen möchten Orte der offenen Begegnung sein, an denen sich niemand ausgeschlossen fühlt. So arbeitet der Museumsdienst Köln stetig daran, diese Räume noch zugänglicher und vielfältiger zu gestalten – sei es durch digitale Formate, innovative Führungen oder barrierefreie Zugänge. Wer die Museen besucht, soll sich willkommen und inspiriert fühlen – und all die kulturellen Schätze Kölns auf ganz eigene Weise entdecken können.

Logo des Museumsdienstes Köln

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des Museumsdienstes.

Zur Website

Besuchsinformationen

Montag – Donnerstag 9 – 15 Uhr
Freitag 9 – 12 Uhr

Museumsdienst Köln
Leonhard-Tietz-Straße 10
50676 Köln

Anfahrt & Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: "Neumarkt" (5 Minuten Fußweg)

Parken
Parkhaus Cäcilienstraße
Kurz-Haltemöglichkeit für Reisebusse direkt vor dem Museum, Haltebucht Cäcilienstraße.
Parkmöglichkeit für Reisebusse am Rheinufer.

Eingangsbereich über Rampe erreichbar. Aufzüge zu den Büroräumen und den museumspädagogischen Werkstätten im 1.OG. Behindertentoiletten im UG und im 1. OG barrierefrei erreichbar.

Unterricht mit der Museumsschule

Unterricht in den Museen, draußen an der Stadtmauer oder in den Baudenkmälern: Das Team der Museumsschule ermöglicht in enger Absprache mit Ihnen einen kompetenzorientierten und passgenauen Zugang zum Lernort Museum.

Zur Museumsschule

Aktuelle Pressemitteilungen

Türkischsprachige Angebote des Museumsdienstes Köln: Mehrsprachigkeit spielt eine wichtige Rolle in der Vermittlungsarbeit – Köln Müze Hizmetleri'nin Türkçe programları: Çok dillilik eğitim çalışmalarında önemli bir rol oynamaktadır

Museumsdienst Köln

Presseinformation

Der Museumsdienst Köln verantwortet zentral die Bildung und Vermittlung in den neun städtischen Museen und darüber hinaus Marketing und Kommunikation für den Museumsstandort Köln. Die städtischen Museen umfassen Kunstmuseen, historische und archäologische Museen sowie solche mit außereuropäischen Sammlungen.

Köln ist eine vielfältige Stadt, in der mehr als 40 Prozent der Bevölkerung eine Migrationsgeschichte haben. Daher spielt Mehrsprachigkeit in der Vermittlungsarbeit des Museumsdienstes eine bedeutende Rolle. Die größte herkunftssprachliche Gruppe in Köln bilden türkischsprachige Personen, die im Jahr 2022 etwa ein Fünftel der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ausmachten (Kölner Statistisches Jahrbuch 2022).

Der Museumsdienst hat für das türkischsprachige Publikum ein Programm für unterschiedliche Altersgruppen entwickelt. Auf der Seite museenkoeln.de/portal/Tuerkce_Etkinlikler sind alle kostenlosen türkischsprachigen Angebote, digital und analog, aufgeführt.

– Vor allem Kindern und Familien stehen dort Video-Tutorials mit türkischen Untertiteln zur Verfügung, mit denen sie von den Kölner Sammlungen inspiriert zuhause kreativ werden können.

– Spiele, Kreativ-Aufgaben und Tipps bieten die Materialien „Bizim için zaman“, die sowohl beim Museumsbesuch als auch zuhause nutzbar sind.

– Erwachsene können an türkischsprachigen Führungen im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (am ersten Sonntag im Monat ab 15 Uhr), im Museum Ludwig (jeden zweiten Sonntag ab 15 Uhr) sowie im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (am dritten Sonntag im Monat ab 15.30 Uhr) teilnehmen. Gruppen können in diesen Museen auch individuelle türkischsprachige Führungen buchen.

– Das Kölnische Stadtmuseum bietet ab September ebenfalls Führungen in türkischer Sprache an.

– Die Veranstaltungen der Reihe „Müzeye Hoşgeldiniz – Willkommen im Museum“ finden jeweils an ausgewählten „KölnTagen“ in einem der neun städtischen Museen statt und richten sich gezielt an Kölner Senior*innen mit türkischen Wurzeln. Die zweisprachigen, deutsch-türkischen Ausstellungsrundgänge bieten Gelegenheit zu Begegnung, Austausch und eine Einführung in Themenschwerpunkte der jeweiligen Sammlung.

Sprache spielt in der musealen Vermittlung eine zentrale Rolle. Sowohl in der persönlichen als auch in der medialen Vermittlung ist Sprache das Medium für Lernprozesse, Austausch, Diskussionen und Teilhabe. Daher rückt Mehrsprachigkeit in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Arbeit des Museumsdienstes.

Das Publikum in Köln und Umgebung mit eigener oder familiärer Einwanderungsgeschichte und eigener Herkunftssprache ist eine wichtige Zielgruppe für die Museen. Mehrsprachigkeit dient hier auch dem Abbau von Barrieren, die eine aktive Teilnahme an Angeboten von Museen erschweren.


Köln Müze Hizmetleri, şehrin dokuz müzesinde eğitim ve iletişimden merkezi olarak sorumludur. Ayrıca Köln'ün bir müze merkezi olarak pazarlama ve iletişiminden de mesuldür. Belediye müzeleri arasında sanat müzeleri, tarihi ve arkeolojik müzeler ve Avrupa dışı koleksiyonlara sahip müzeler bulunmaktadır.

Köln, nüfusunun yüzde 40'ından fazlasının göç geçmişine sahip olduğu, çeşitlilik içeren bir şehirdir. Bu nedenle çok dillilik, Köln Müze Hizmetleri'nin eğitim çalışmalarında önemli bir rol oynamaktadır. Köln'deki en büyük dil grubu, 2022 yılında göçmen kökenli nüfusun yaklaşık beşte birini oluşturan Türkçe konuşan sakinlerdir (Köln İstatistik Yıllığı 2022).

Köln Müze Hizmetleri, Türkçe konuşan halk için farklı yaş gruplarına yönelik bir program geliştirdi. Dijital ve analog tüm ücretsiz Türkçe etkinlikler museenkoeln.de/portal/Tuerkce_Etkinlikler web sitesinde listelenmiştir.

– Özellikle çocuklar ve aileler için, Köln koleksiyonlarından esinlenerek evde yaratıcılıklarını ortaya koyabilmeleri için Türkçe altyazılı video eğitimleri mevcuttur.

– "Bizim için zaman" materyalleri hem müze ziyareti sırasında hem de evde uygulanabilecek oyunlar, yaratıcı çalışmalar ve ipuçları sunmaktadır.

– Yetişkinler Wallraf-Richartz-Müzesi & Corboud Vakfı'nda (her ayın ilk Pazar günü saat 15:00'ten itibaren), Ludwig Müzesi'nde (her ayın ikinci Pazar günü saat 15:00'ten itibaren) ve Rautenstrauch-Joest Müzesi – Dünya kültürleri’nde (her ayın üçüncü Pazar günü saat 15:30'dan itibaren) Türkçe rehberli turlara katılabilirler. Gruplar ayrıca bu müzelerde Türkçe rehberli bireysel turlar için de rezervasyon yaptırabilirler.

– Köln Şehir Müzesi Eylül ayından itibaren Türkçe rehberli turlar da düzenleyecektir.

– "Müzeye Hoşgeldiniz" serisindeki etkinlikler, belediyeye ait dokuz müzesinden birinde seçilen "Köln Günleri"nde gerçekleştiriliyor ve özellikle Köln'deki Türk kökenli yaşlı vatandaşları hedefliyor. İki dilli, Almanca-Türkçe sergi turları, karşılaşma, diyalog ve ilgili koleksiyonun ana temalarına giriş için bir fırsat sunmaktadır.

Dil, müze eğitiminde merkezi bir rol oynamaktadır. Dil hem kişisel hem de medya bazlı eğitimde öğrenme süreçleri, fikir alışverişi, tartışma ve katılım için bir araçtır. Bu nedenle, çok dillilik son yıllarda Köln Müze Hizmetleri'nin çalışmaların

 

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"B(L)OOMING NOW!" – Junge Perspektiven auf barocke Blütenpracht – Schüler*innen präsentieren ihre Werke zur Schau "B{l}ooming" im Wallraf

Museumsdienst Köln | 21. März – 10. Juli 2026

Presseinformation

Wie zugänglich ist altmeisterliche Kunst heute für junge Menschen? Und welche Bedeutung haben florale Motive in überwiegend urban geprägten Lebenswelten? Diesen Fragen widmeten sich Schüler*innen aus Schulen des Regierungsbezirks Köln anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Museumsschule Köln in diesem Jahr. Gemeinsam mit dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (Wallraf) lud die Museumsschule Köln Schüler*innen ein, eigene künstlerische Beiträge als Resonanz auf die Sonderschau „Blooming. Barocke Blütenpracht“ einzureichen. Die entstandenen Arbeiten werden vom 21. März bis 10. Juli 2026 in der Ausstellung „B(L)OOMING NOW!“ im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud präsentiert. Die Schulkunstausstellung bildet zugleich den Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Museumsschule Köln. Die Ausstellungseröffnung findet am Samstag, 21. März 2026, 11 Uhr, im Foyer des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Obenmarspforten 40, statt.

Der Museumsdienst Köln kooperiert eng mit der Museumsschule. Sie ist eine gemeinsame, 1986 gegründete Einrichtung der Stadt Köln (Museumsdienst Köln) und der Bezirksregierung. Hier unterrichten Lehrkräfte aus dem aktiven Schuldienst direkt am außerschulischen Lernort Museum.

Unter dem Titel „B(L)OOMING NOW!“ waren Schüler*innen aller Schulformen – von der Grundschule bis zum Berufskolleg – aufgefordert, eigene künstlerische Positionen zu entwickeln. Inspiriert von der barocken Bildsprache der Ausstellung im Wallraf entstanden aktuelle Arbeiten, die Naturdarstellungen mit teilweise brisanten zeitgemäßen Fragestellungen verbinden. Bis Ende Januar 2026 wurden mehr als 200 Werke eingereicht: Zeichnungen und Gemälde, Modeentwürfe, Fotografien, Keramiken, Plastiken und raumgreifende Objekte. Die Arbeiten entstanden sowohl in konzentrierter Einzelarbeit als auch in kollaborativen Prozessen.
Beteiligt haben sich Schüler*innen im Alter von sieben bis 18 Jahren aus sechs Grundschulen, zwei Realschulen, einer Gesamtschule, vier Gymnasien, zwei Förderschulen, zwei Berufskollegs sowie mehrere Jugendliche, die ihre Werke eigeninitiativ einreichten.

Einige Beiträge werden von intensiven reflektierenden Texten begleitet, die ökologische, konsumkritische oder auch religiöse Bezüge herstellen. Gemeinsam mit einer interaktiven Voting-Station eröffnet die Ausstellung Denkräume zu Themen wie Heimat, Klimawandel, Vergänglichkeit oder persönlichen Beziehungen – und schlägt so eine Brücke zwischen barocker Symbolik und Gegenwart.

Von Schüler*innen juriert und kuratiert
Ein besonderes partizipatives Merkmal von „B(L)OOMING NOW!“ ist die weitgehend eigenverantwortliche Arbeit der jungen Menschen an allen Ausstellungsschritten. Jury, Konzeption, Inszenierung, Bildauswahl, Raumgestaltung und Textgestaltung lagen maßgeblich in Schüler-hand. Die Schüler*innen haben somit einen Großteil der kuratorischen Arbeit selbst geleistet.
Der Projektkurs Kunst des Kölner Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums entwickelte Bewertungskriterien, auf deren Grundlage die eingereichten Arbeiten gemeinsam mit den Schüler-Kurator*innen Katya Smirnova (Beethovengymnasium Bonn, EF) und Mikael Azizi (Gesamtschule „Bonns Fünfte“, Klasse 9) gesichtet wurden.

Das würdigende Ergebnis der Schüler*innen-Jury: Alle eingereichten Werke werden präsentiert. Rund zwei Drittel der Arbeiten werden im Original im Graphischen Kabinett der Barockab-teilung (2. Obergeschoss) des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ausgestellt; die übrigen Beiträge sind in einer digitalen Präsentation vor Ort eingebunden. Thematisch passend sind sie mit dem Frühlingsbeginn am 21. März bis 10. Juli 2026 im Wallraf zu sehen und zu erleben.

Hinweise an die Redaktionen:
Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 21. März 2026, um 11 Uhr stehen Vertreter*innen des Museums, der Museumsschule sowie beteiligte Schüler*innen für Gespräche und Interviews zur Verfügung:
- Anja Mühlenhöver, Christine Wolf und Björn Föll, alle Museumschule Köln
- Dr. Stephanie Sonntag, Museumsdienst Köln, Leiterin der Bildung und Vermittlung am Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
- Katya Smirnova und Mikael Azizi, die beiden Schülerkurator*innen
- Jurymitglieder des Projektkurses Kunst Q1 des Kölner Elisabeth-von-Thüringen Gymnasiums
- Stefan Kleuver als Sprecher der Museumsschule Köln

 

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40 Jahre Museumsschule Köln – Kulturelle Bildung an Kölner Schulen seit 1986

Presseinformation

Seit 1986 verbindet die Museumsschule Köln schulisches Lernen mit den vielfältigen Angeboten der Kölner Museen. Als gemeinsame Einrichtung der Stadt Köln und der Bezirksregierung Köln stärkt sie seit nunmehr 40 Jahren die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen. Die Museumsschule ist dem Museumsdienst Köln – der zentralen Bildungs- und Vermittlungseinrichtung der städtischen Museen – angegliedert und ergänzt so passgenau dessen pädagogisches Programm für Kölner Schulen.
Lehrkräfte aus dem aktiven Schuldienst arbeiten direkt in den Museen und entwickeln Unterrichtsformate, die den schulischen Unterricht ergänzen und vertiefen. Die Museumsschule richtet sich an Grundschulen, weiterführende Schulen, Förderschulen und Berufskollegs. Ergänzend bietet sie Fortbildungen, Informationsveranstaltungen und fachliche Begleitung für Lehr-kräfte an.

Das pädagogische Angebot umfasst dialogische Führungen, kreative Werkstattformate sowie mehrtägige Projekte. Diese finden in Museen oder im Stadtraum an ausgewählten Denkmälern der Kölner Stadtgeschichte statt. Im Mittelpunkt steht das „Lernen am Original“: Kunstwerke, historische Objekte und Alltagsgegenstände werden zu Ausgangspunkten für Beobachtung, Austausch, kritisches Denken und kreatives Gestalten.
Dieser praxisorientierte Ansatz fördert fachliche Kompetenzen und eröffnet Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zu kulturellen Ausdrucksformen. Die Museumsschule Köln setzt sich zudem gezielt für inklusive Angebote ein, um kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft oder Lernvoraussetzungen zu ermöglichen.

Organisatorisch arbeitet die Museumsschule eng mit dem Museumsdienst Köln zusammen und kooperiert mit folgenden städtischen Museen:

- Kölnisches Stadtmuseum
- Museum Ludwig
- Museum Schnütgen
- NS-Dokumentationszentrum
- Rautenstrauch-Joest Museum – Kulturen der Welt
- Römisch-Germanisches Museum
- Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Durch diese enge Vernetzung entsteht ein breites Angebot, das Schulen in der Unterrichtsgestaltung unterstützt und kulturelle Bildung nachhaltig stärkt.

Jubiläumsausstellung im Wallraf: Schüler*innen präsentieren eigene Werke
Ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr ist eine Sonderausstellung im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (Wallraf). Ab 21. März 2026 werden dort Arbeiten von Schüler*innen gezeigt, die sich kreativ mit der Ausstellung „B(L)OOMING – Barocke Blütenpracht“ im Wallraf auseinandergesetzt haben. Eine Jury aus Schüler*innen wählt aus allen eingereichten Arbeiten – aus unterschiedlichen Schulformen und Klassenstufen – die Exponate für die Jubiläumsausstellung aus. Interessierte Schüler*innen können sich noch bis 2. Februar 2026 mit eigenen Arbeiten bewerben. Die Einreichung erfolgt unter: Mitmachen: Wallraf-Richartz-Museum

 

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Abschluss des Jubiläumsjahres: 60 Jahre Museumsdienst Köln – Film und Graphic Recordings ab sofort auf dem Museumsportal abrufbar

Museum Ludwig

Presseinformation

Der Museumsdienst Köln blickt auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück: 2025 feierte er sein 60-jähriges Bestehen und lud Bürger*innen zu insgesamt sechs besonderen Anlässen ein, um die Vielfalt seines Programms zu präsentieren und in den direkten Austausch mit dem Publikum zu treten.

Folgende Jubiläumsanlässe fanden über das Jahr verteilt statt:
Internationaler Museumstag am 18. Mai 2025
Kölner Klimawoche vom 7. bis 13. Juli 2025
NRW-Schulferien vom 7. Juli bis 19. August 2025
Weltsenior*innentag am 1. Oktober 2025
Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2025
Programm zum Jahresausklang an den vier Wochenenden ab 29. November 2025

An den KölnTagen, jeweils am ersten Donnerstag im Monat, hatten Besucher*innen darüber hinaus das ganze Jahr über kostenlosen Zugang zu ausgewählten „Evergreens“ aus 60 Jahren Vermittlungsarbeit. Im Jubiläumsjahr reflektierte der Museumsdienst gemeinsam mit den Besucher*innen, wie bestehende Angebote wahrgenommen werden, welche Wünsche und Bedürfnisse formuliert werden und welche Barrieren weiterhin bestehen. Alle Anregungen sind wertvolle Impulse für die zukünftige Ausrichtung des Museumsdienstes. Das erklärte Ziel des Museumsdienstes bleibt dabei klar formuliert: kulturelle Teilhabe für alle in den Kölner Museen.

„Für uns als Museumsdienst Köln ist es ein zentrales Anliegen, Museen als offene Orte für alle Menschen zu gestalten. Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und Reflexion – auch zu sensiblen gesellschaftlichen Themen. Unsere Formate sind bewusst inklusiv und divers angelegt, um kulturelle Teilhabe für möglichst viele Menschen zu ermöglichen. Das ist uns im Jubiläumsjahr gut gelungen und das wollen wir in Zukunft noch weiter ausbauen“, sagt Barbara Foerster, Direktorin des Museumsdienstes Köln.

Film zum Jubiläumsjahr
Zum Abschluss des Jubiläums hat der Museumsdienst einen Film realisiert, der erzählt, wie der Museumsdienst in den Museen durch Workshops, Führungen und performative Formate die Menschen für die Inhalte der Museen begeistert. Die Bilder entstanden im Jubiläumsjahr und in Zusammenarbeit mit den ersten beiden Botschaftern des Fördervereins – Museumspädagogische Gesellschaft e.V. – Nelson Müller und Christoph Kuckelkorn. Ausführende Produktionsfirma für den Film ist die Agentur WE OWN YOU GmbH, Köln, Geschäftsführer Alexander Basile und Jan-Peter Horns.

Graphic Recordings zur inklusiven Vermittlung
Im Rahmen der Woche des Sehens entstanden in Zusammenarbeit mit der bikablo GmbH & Co. KG, Kirsten Reinhold, zwei Grafiken, sogenannte Graphic Recordings, die als visuelles Protokoll die Woche des Sehens anschaulich dokumentieren.

Die erste Grafik „Kunst berühren – berührt durch Kunst“ dokumentiert, wie der Museumsdienst bei inklusiven Führungen für Menschen mit Sehbehinderung arbeitet. Die einzelnen Klein-Grafiken zeigen die Vielfalt an Methoden und Hilfsmitteln, die bei inklusiven Führungen zum Einsatz kommen können. Dabei spielen zum Beispiel taktile Erfahrungen eine zentrale Rolle: Formen, Oberflächen und Strukturen der Objekte dürfen ertastet werden – Methoden, die über den klassischen Museumsbesuch hinausgehen. Ebenso werden Hör- und Geruchssinn gezielt angesprochen.

Die zweite Grafik „So berührt Museum – Eindrücke unserer Besuchenden“ gliedert sich in drei Informations-Ebenen:
A) Exponate, die während der Führung besucht wurden
B) Erlebnisse der Besuchenden an und mit den Exponaten
C) Persönliche Eindrücke und Rückmeldungen der Teilnehmenden.
In diesem Graphic Recording wurden die Eindrücke der Teilnehmer*innen festgehalten. Besucher*innen beschrieben die Führungen zum Beispiel als „geschützten Raum“ zum intensiven Wahrnehmen und als bewusste Auszeit vom Alltag.

Der Jubiläumsfilm und die beiden Graphic Recordings sind ab sofort auf dem Museumsportal museenkoeln.de | 60 Jahre Museumsdienst Köln zu finden.

Unterstützung durch die Museumspädagogische Gesellschaft und sechs Botschafter*innen
Der Museumsdienst wurde 2025 tatkräftig von seinem Förderverein, der Museumspädagogischen Gesellschaft (mpg), unterstützt. Ziel der Museumspädagogischen Gesellschaft war es, sechs prominente Botschafter*innen aus verschiedenen Bereichen der Stadtgesellschaft für die Kommunikation über die Arbeit des Museumsdienstes in den Kölner Museen zu gewinnen – dieses Ziel wurde erreicht.

Die Botschafter*innen des Jubiläumsjahres sind:

Nelson Müller, Sternekoch und Inhaber der Diepeschrather Mühle, Verfechter einer nachhaltigen Gastronomiekultur und Kunstliebhaber mit internationaler Biografie.
Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval und Bestattungsunternehmer, zugleich Projektpartner für ein neues Vorhaben des Museumsdienstes.
Ewa Borgusz-Moore, Intendantin der Kölner Philharmonie und Geschäftsführerin der KölnMusik, unter dem Leitsatz „Räume öffnen, nachhallende Momente ermöglichen“ verbindet sie die Welt der Musik mit der Welt der Kölner Museen.
Henning Krautmacher, ehemaliger Frontmann der Höhner, ist sozial und kulturell engagiert, er setzt sich als Botschafter und „Überzeugungstäter“ unter anderen für Leseförderung ein und teilt das Museumsdienst-Ziel der Kulturellen Teilhabe.
Nina Luig, Geschäftsführerin der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt GmbH (KD). Die KD verbindet Menschen auf dem Rhein und die Museen verbinden sie im Denken, Fühlen und Staunen. Gemeinsam zeigen beide: Kultur bringt Menschen zusammen.

Barbara Schock-Werner, Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln von 1842 und frühere Dombaumeisterin, verbindet als Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin die Leidenschaft für Kulturgeschichte und der Kölner Stadtgeschichte mit den Projekten des Museumsdienstes.

Hinweise an die Redaktionen:
Die Abbildungen können Sie bei Nennung der Quelle honorarfrei verwenden:

Qi Gong im Museum für Ostasiatische Kunst, Filmstill aus dem Jubiläumsfilm 60 Jahre Museumsdienst Köln, Produktionsfirma Agentur WE OWN YOU GmbH, Köln.

Tastführung für Menschen mit Sehbehinderung bei der Woche des Sehens im Museum Schnütgen, Filmstill aus dem Jubiläumsfilm 60 Jahre Museumsdienst Köln, Produktionsfirma Agentur WE OWN YOU GmbH, Köln.

 

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Abschied und Erinnern – Museumsdienst startet neues Angebot zur Unterstützung trauernder junger Menschen

Presseinformation

Tod und Trauer sind in unserer modernen Gesellschaft häufig tabuisiert. Viele Menschen sterben fern von Familie und Freunden in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Trauernde fühlen sich nicht selten isoliert und allein. Ein Todesfall bedeutet für Betroffene eine emotionale Ausnahmesituation, die jeder Mensch unterschiedlich verarbeitet – abhängig von persönlichen Erfahrungen, der eigenen Persönlichkeit und dem Lebensalter. Besonders für Kinder und Jugendliche stellt der Umgang mit Verlust, Tod und Trauer eine große Herausforderung dar.

Der Museumsdienst Köln hat jetzt in Kooperation mit drei Kölner Museen als Pilotprojekt ein neues, mehrteiliges Angebot für trauernde junge Menschen gestartet. Das Angebot richtet sich an trauernde Jugendliche, die durch kreative Arbeit, Macht über die eigene Trauer bekommen können und sich so weniger ausgeliefert fühlen. Eine weitere Zielgruppe sind Klassen aus Pflegefachschulen, die im praktischen Teil ihrer Ausbildung ständig mit Sterben konfrontiert sind, meist ohne Begleitung ihrer Erlebnisse und ohne Hilfe bei der Verarbeitung ihrer Gefühle.

In einem geschützten Rahmen und in einer geschlossenen Gruppe erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit den Themen Tod, Trauer, Abschied und Erinnerung auseinanderzusetzen. Das Format umfasst drei Termine, die jeweils in unterschiedlichen Kölner Museen stattfinden. Konzept und Durchführung liegen beim Museumsdienst Köln.

Den Auftakt bildet eine thematische Führung durch das jeweilige Museum. Ausgewählte Objekte setzen Impulse und eröffnen einen behutsamen Zugang zu den Themen Verlust und Erinnerung. Im Anschluss begleitet eine professionelle Trauerbegleiterin die Gruppe in einem moderierten Austausch. Die Jugendlichen können ihre Eindrücke teilen, Gefühle benennen und Erfahrungen einordnen. Dieser Prozess kann zur emotionalen Stabilisierung beitragen, den Ausdruck eigener Gefühle fördern und die Wahrnehmung persönlicher Ressourcen und Resilienz stärken.

Unterstützt wird das Projekt von Christoph Kuckelkorn, Bestattungsunternehmer, Karnevalist und Botschafter der MPG, dem Förderverein des Museumsdienst Köln. Die ersten drei Termine werden durch die finanzielle Förderung der Museumspädagogischen Gesellschaft (MPG) ermöglicht. Das Angebot ist bewusst kein kunsthistorisches Format und kein therapeutisches Gruppenangebot, sondern ein pädagogisch begleitetes Erinnerungs- und Austauschformat.

 

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Wert-voll: Wie Werte uns verbinden – Museumsdienst startet neues Projekt für Kinder und Jugendliche zum Thema Werte

Museumsdienst Köln

Presseinformation

Seit 2021 ist der Museumsdienst Köln mit dem mobilen Ausstellungsformat „museenkoeln IN DER BOX“ in Kölner Stadtteilen unterwegs. Mit Objekten, Repliken und Fotografien lud die Ausstellung „Wohnen in Köln“ in Workshops, Führungen und offenen Formaten zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema ein. Bis Ende 2024 nahmen rund 90 Gruppen aus elf Kölner Stadtteilen an dem Projekt teil. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sowie die aufgebauten Netzwerke fließen nun in die zweite Auflage des erfolgreichen Vermittlungsformates ein.

Mit Unterstützung des Kölner Logistikdienstleisters Hasenkamp realisiert der Museumsdienst Köln ab Frühjahr 2026 eine neue mobile Ausstellung zum Thema „gemeinsame Werte“. Dabei stehen aktuelle zentrale gesellschaftliche Fragen im Mittelpunkt: Was ist für uns als Gesellschaft wertvoll und schützenswert? Welche Werte teilen wir – und wie können wir sie bewahren und verteidigen? Wie üben wir Toleranz und was ist das überhaupt?

Ab Frühjahr 2026 kommt der Museumsdienst Köln mit der neuen mobilen Ausstellung in verschiedene Kölner Stadtteile. Gemeinsam mit Vertreter*innen unterschiedlicher Communities werden dort Workshops durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Bereitschaft jedes Einzelnen zu fördern, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.

Die Firma Hasenkamp mit ihrem Unternehmensmotto „Wir transportieren Werte“ unterstützt das Projekt sowohl finanziell als auch mit Transportdienstleistungen. Bildung und die Förderung junger Menschen sind fest im unternehmerischen Selbstverständnis verankert.

An wen richtet sich das Projekt?
Das Projekt „Wert-voll: Wie Werte uns verbinden“ richtet sich an alle Altersgruppen – von Kindern und Jugendlichen über Erwachsene bis hin zu Senior*innen.

Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können unter anderem:

- Kultur- und Bürgerzentren
- Kindertagesstätten
- Senior*inneneinrichtungen
- weitere soziale Einrichtungen in Köln

Pro Stadtteil können zehn bis zwölf Gruppen mit jeweils bis zu 25 Personen teilnehmen. Ein besonderer Fokus liegt auf Menschen mit Migrationsgeschichte sowie auf Angehörigen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften.

Die Ansprache erfolgt über bestehende Netzwerke, insbesondere über Sozialraumkoordinator*innen, Leiter*innen sozialer Einrichtungen sowie Gemeinden verschiedener Religionen.

Voraussetzungen für eine Teilnahme

- Kooperation mit mindestens zwei weiteren Institutionen im Stadtteil (zum Beispiel Schulen, Jugend- oder Senior*innen-Einrichtungen)

- Ausreichend Platz für den Aufbau der mobilen Ausstellung in einem abschließbaren Raum

- Unterstützung des Projektes durch „Expert*innen vor Ort“

museenkoeln IN DER BOX

Nach dem Grundsatz, nicht zu warten, bis Menschen ins Museum kommen, sondern sie in ihrer Lebenswirklichkeit aufzusuchen, baut der Museumsdienst Köln seit 2015 seine Outreach-Angebote kontinuierlich aus. Ziel ist es, ein diverses Publikum anzusprechen und einzuladen, gemeinsam das kulturelle Erbe der Stadt Köln zu entdecken.

„museenkoeln IN DER BOX“ bringt die Museen direkt in die Stadtteile: Eine mobile Ausstellung mit Objekten, Repliken, Fotografien sowie Mitmachstationen und kreativem Material ermöglicht vor Ort eine praxisnahe und dialogische Auseinandersetzung mit wechselnden gesellschaftlichen Themen.

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Türkischsprachige Angebote des Museumsdienstes Köln – Köln Müze Hizmetleri'nin Türkçe programları

Medieninhalte erhalten Sie auf Anfrage.

„B(L)OOMING NOW!“ – Junge Perspektiven auf barocke Blütenpracht

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40 Jahre Museumsschule Köln – Kulturelle Bildung an Kölner Schulen seit 1986

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Abschluss des Jubiläumsjahres: 60 Jahre Museumsdienst Köln

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Abschied und Erinnern

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Wo ist der Museumsdienst Köln?