Museum für Ostasiatische Kunst
1913 wurde in Köln erstmals in Europa ein Museum für die Kunst Ostasiens eröffnet. Das einzige eigenständige Museum für ostasiatische Kunst in der Bundesrepublik beherbergt eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen von Malerei, Schreibkunst, Druckgrafik, Keramik, Porzellan, Bronze, Lack, Textilien, buddhistischer Holzplastik und klassischen Möbeln aus China, Korea und Japan.
Besuchsinformationen
0221 221 -28608
mok@stadt-koeln.de
Dienstag – Sonntag 11 – 17 Uhr
An Feiertagen geöffnet wie sonntags
Geschlossen an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr
Erwachsene 9,50 €
ermäßigt 5,50 €
Freier Eintritt in die Sammlung für Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schüler*innen (inkl. 2 Begleitpersonen je Schulklasse), KölnPass-Inhaber*innen, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages
Schwerbehinderte zahlen 50% des regulären Eintrittspreises. Eine Begleitperson erhält kostenlosen Eintritt, sofern im Behindertenausweis der Buchstabe B vermerkt ist. Der Schwerbehindertenausweis ist an der Museumskasse zur Gewährung des ermäßigten Eintrittes vorzulegen.
Universitätsstraße 100
50674 Köln
Website: www.mok.koeln
Facebook: https://www.facebook.com/MuseumfuerOstasiatischeKunst/
Anfahrt & Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bus, Straßenbahn: „Universitätsstraße"
Parken
Parkplatz am Museum
Museumsshop
Umfangreiches Angebot an Literatur zur ostasiatischen Kunst, Philosophie und Lebenskultur, kunsthandwerkliche Gegenstände, Artikel zur jeweiligen Ausstellung
+49 221 221-28617
Förderverein
Fördererkreis des Museums für Ostasiatische Kunst e.V.
https://museum-fuer-ostasiatische-kunst.de/Foerdererkreis
Das Foyer ist über einen Aufzug erreichbar. Der Ausstellungsbereich ist ebenerdig.
Barrierefreie Toilette vorhanden
Barrierefreier Parkplatz vorhanden
2 Leihrollstühle
Ausstellungen im Museum für Ostasiatische Kunst
Aktuelle Pressemitteilungen
99 Schalen – ein Kosmos
Museum für Ostasiatische Kunst | 23. April – 25. Oktober 2026Presseinformation
Zeitgenössische Keramik von Young-Jae Lee im Museum für Ostasiatische Kunst
Im Foyer des Museums für Ostasiatische Kunst begegnen sich Architektur, Natur und zeitgenössische Kunst. Vom 23. April bis 25. Oktober 2026 treten 99 handgefertigte Schalen der international renommierten Keramikerin Young-Jae Lee in einen wechselwirkenden Dialog mit ihrem Umfeld. Die kleinformatigen Gefäße sind in ihrer Form reduziert und zeichnen sich durch subtil abgestufte Farbgebungen aus. In ihrer Gesamtheit verkörpern sie mehr als ein uniformes Ensemble: Beim genauen Betrachten offenbaren sich die verschiedenen Strukturen der Keramik, die einzigartigen Verläufe der Glasuren sowie das fast unsichtbare Krakelee, dessen feinmaschiges Geflecht die Oberflächen durchzieht.
Die Objekte – ob einzeln oder als Ensemble – bündeln und erweitern den Blick der Betrachten-den. Sie laden zu meditativer Kontemplation ein und schaffen Wechselblicke zwischen Installation und Museumsarchitektur, japanischem Innengarten und außenliegender Parklandschaft. Dabei prägen Naturprozesse wie Tageslicht, Schattenspiel, Wetterlage und Jahreszeit die individuelle Wahrnehmung des Gesamtkunstwerks als ein Kosmos.
Die gebürtige Südkoreanerin Young-Jae Lee leitet seit 1987 die Keramische Werkstatt Margaretenhöhe in Essen, die 1924 gegründet in der modernen Tradition des Bauhaus steht. Seit über fünf Jahrzehnten bezeugt Lees Werdegang auf einzigartige Kulturen übergreifende Weise die kontinuierliche Synthese traditionellen Kunsthandwerks und kreativen Pioniergeistes.
Drei Sonderveranstaltungen erweitern den Ausstellungsraum um künstlerische und performative Perspektiven: eine koreanische Teezeremonie von Iden Sungyoung Kim mit Publikumsgespräch am 8. Mai 2026, ein Gesangskonzert der Sopranistin Sunja Wehmeier am 26. Juni 2026 sowie ein Artist Talk mit Young-Jae Lee am 4. September 2026.
Termine
Direktorinnenführungen: freitags 12. Juni und 16. Oktober 2026, jeweils 16 bis 16.30 Uhr
Öffentliche Führungen: sonntags 10. Mai, 14. Juni, 16. August und 11. Oktober 2026, je-weils 12 bis 13 Uhr
Koreanische Teezeremonie: Performance mit Publikumsgespräch mit Iden Sungyoung Kim. Freitag, 8. Mai 2026, 17.30 bis 19.30 Uhr. Tickets: 5,50 Euro mit Anmeldung per E-Mail an mok@stadt-koeln.de.
Konzert: Klangräume – Stimme im Kosmos der Schalen mit Sunja Wehmeier (Sopranistin). Freitag, 26. Juni 2026, 17.30 bis 19.30 Uhr. Tickets: 5,50 Euro mit Anmeldung per E-Mail an mok@stadt-koeln.de.
Artist Talk mit Young-Jae Lee: Freitag, 4. September 2026, 17.30 bis 19.30 Uhr. Tickets 5,50 Euro mit Anmeldung per E-Mail an mok@stadt-koeln.de
Weitere öffentliche und buchbare Angebote sind abrufbar unter www.mok.koeln
Hinweise an die Redaktionen
Das Foto kann bis Donnerstag, 30. April 2026, unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://media.stadt-koeln.de/share/d/80ce39b946d/
Bei Nennung der Quelle können Sie das Foto honorarfrei verwenden. Bildunterschrift: Young-Jae-Lee, Kummen, 2021 bis 2024, Copyright: HAStK/RBA, Marion Mennicken.
Weitere Pressebilder sind auf Anfrage per Mail an marina.eulitz@stadt-koeln.de erhältlich.
Genuss trifft Kultur: Café UME eröffnet im Museum für Ostasiatische Kunst
Museum für Ostasiatische Kunst | 18. April 2026Presseinformation
Mit dem Café UME („Pflaumenblüte“) eröffnet am Samstag, 18. April 2026, ein neuer, inspirierender Treffpunkt im Museum für Ostasiatische Kunst (MOK). Der Name ist Programm: In der ostasiatischen Symbolik steht die Pflaumenblüte für Neuanfang, Schönheit und Beständigkeit – Werte, die sich im gesamten Konzept des Cafés widerspiegeln. Das Café UME verbindet kulinarische Raffinesse mit kultureller Tiefe und schafft einen Ort zum Verweilen, Austauschen und Genießen. Mit seiner modernen Fusion-Küche richtet es sich gleichermaßen an Museumsbesucher*innen, Anwohner*innen, internationale Gäste sowie die lokale Kunst- und Kulturszene.
„Mit dem Café UME gewinnt unser Haus einen lebendigen Ort der Begegnung hinzu. Wir freuen uns sehr darauf, dass das Museum zukünftig noch stärker als offener Treffpunkt im Herzen der Stadt wahrgenommen wird“, sagt Anne Fischer, Geschäftsführende Direktorin des MOK.
Das vielfältige Angebot reicht von klassischen Kaffee- und Teespezialitäten über vietnamesischen Kaffee und hochwertige Matcha-Kreationen bis hin zu hausgemachten Limonaden, Wein und Aperitifs. Kulinarisch ergänzen herzhafte Klassiker wie Quiche und Bánh Mì sowie feine Kuchen, Torten mit asiatischem Twist und kreative Dessertentwicklungen wie „Crêpe Cakes“ das Sortiment. Nachhaltigkeit bildet die Grundlage des Konzepts: Verarbeitet werden bevorzugt regionale Bio-Produkte sowie Fairtrade-zertifizierte Zutaten.
Der Verpachtung ging eine öffentliche Ausschreibung und Auswahlkommission voraus. Die Jury überzeugte insbesondere die klare konzeptionelle Ausrichtung und die fundierte wirtschaftliche Planung. Verantwortlich für die Umsetzung ist Duy Quang Nguyen, dessen betriebswirtschaftliche Expertise eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Café UME im MOK sicherstellt.
Lebendige Bilder – Buddhistische Rituale in der Kunst Chinas, Japans und Koreas
Museum für Ostasiatische Kunst | 16. Oktober 2025 – Herbst 2026
Bronze vergoldet
China, Qing-Dynastie (1644–1911), 18. Jahrhundert
C 77,86
© Rheinisches Bildarchiv Köln, Marion Mennicken
Presseinformation
Das Museum für Ostasiatische Kunst zeigt ab Donnerstag, 16. Oktober 2025, die Wechselausstellung „Lebendige Bilder. Buddhistische Rituale in der Kunst Chinas, Japans und Koreas“. Die Schau widmet sich dem rituellen Gebrauch von Kunstwerken und beleuchtet einige der wichtigsten Zeremonien für den ostasiatischen Kulturkreis.
Die religiöse Praxis im Buddhismus ist geprägt von Ritualen, die aus unterschiedlichen Anlässen von Mönchen, Nonnen und Laien durchgeführt werden. Rund 50 Kunstwerke und Objekte veranschaulichen die zentrale Rolle ritueller Praktiken in den buddhistischen Traditionen Ostasiens. Sie zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, mit denen Buddhistinnen und Buddhisten spirituelle Verdienste erwerben, religiöse Feste begehen oder dem historischen Buddha gedenken.
Im Zentrum der Ausstellung stehen Kultbilder verschiedener Buddhas, Bodhisattvas und Heiliger sowie rituelle Gegenstände wie Vajra-Szepter, Glocken und Weihrauchgefäße. Zu den besonderen Stücken der Präsentation zählen eine vergoldete chinesische Plastik des kindlichen Buddha sowie eine herausragende japanische Skulptur des Buddha Vairocana aus dem frühen 12. Jahrhundert. Ergänzt werden diese durch buddhistische Mönchsumhänge, erstmals gezeigte Abreibungen chinesischer Steinreliefs und die Rekonstruktion der Weihe einer koreanischen Hängerolle.
Am Todestag des historischen Buddha Shakyamuni, dem fünfzehnten Tag des zweiten Mondmonats (15. Februar 2026), wird zudem eine kostbare japanische Hängerolle zum Eintritt des Buddha ins Nirvana aus dem 14. Jahrhundert in der Ausstellung zu sehen sein. Alle Objekte stammen aus dem Bestand des Museums für Ostasiatische Kunst und belegen eindrucksvoll die Vielfalt und Qualität der Sammlung.
Licht-Raum-Installation im Foyer des Museums für Ostasiatische Kunst
Museum für Ostasiatische Kunst
Geste im Raum
(Gesture in Space)
Zheng Chongbin (*1961)
With or Without Edge
(Mit oder ohne Kante)
Foto: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv /Vincent Quack
Presseinformation
Die künstlerische Licht-Raum-Installation nimmt eine einzigartige zeitgenössische Position im Foyer des MOK ein. Als kollaborativ und ortsspezifisch umgesetzte Auftragsarbeit umfasst sie zwei konzeptuell und ästhetisch korrespondierende, zugleich in sich eigenständige Kunstwerke: Andreas Schmids von der Decke abgehangene Lichtskulptur Geste im Raum (Gesture in Space) und Zheng Chongbins freistehende Raumskulptur With or Without Edge (Mit oder ohne Kante). In diesen fließen diverse Inspirationsquellen und diskursive Traditionen grenzüberschreitend zusammen. Wechselwirkend kreieren sie eine dynamische, offene Struktur, die mit der physischen Umgebung und den Besuchenden des MOK aktiv in Dialog tritt.
Atmosphärisch und kontemplativ akzentuieren die Skulpturen die Raumsituation des Foyers, erweitern diese mit subtiler wie klarer Strahlkraft. Sie visualisieren und lenken die mannigfaltig verlaufenden Blicklinien und veränderlichen Bezugslinien des Ortes in allen seinen Konturen und Potenzialitäten: als bewegtes, relationales Gesamtgefüge, das zwischen Bau, Mensch und Natur, Innen und Außen, realer und gespiegelter Form oszilliert. Die zeitgenössischen Arbeiten fügen sich harmonisch in den architektonischen Organismus des Museums ein. Als Hommage an den vom japanischen Star-Architekten Maekawa Kunio (1905–1986) entworfenen Museumsbau bilden sie ein Echo und Bindeglied zwischen dem Meditationsgarten im Zentrum der Anlage und der modernistischen Granitskulptur auf der Außenterrasse. Diese wurden im Auftrag Maekawas vom japanischen Bildhauer Nagare Masayuki (1923–2018) für das 1977 eröffnete, heute denkmalgeschützte Haus gestaltet.
Schmid und Zheng, deren Austausch durch eine langjährige persönliche Verbindung seit den 1980ern geprägt ist, gelten als entscheidende Akteure im Bereich transkultureller Gegenwartskunst mit Ostasienbezug. Das Projekt stellt eine erstmalige Zusammenarbeit der beiden Künstler dar.
ANDREAS SCHMID (*1955) – GESTE IM RAUM (GESTURE IN SPACE)
Die elektronisch gesteuerte Lichtkunst besteht aus 26 matten LED-beleuchteten Acrylglasröhren unterschiedlicher Länge, die sich in verschiedenen Höhen von der Decke abgehängt teilweise überlagern und als offener Körper im Museumsfoyer ausdehnen. Es entsteht eine fragile, transluzide Raumskulptur, die sich diagonal entlang einer gedachten Linie durch die Halle zieht, angefangen vor der Tür des Museumsshops bis hin zur nordöstlichen Ecke des Innengartens und zum Eingang in die Ausstellungsräume weisend. Die Setzung der Lichtskulptur zeichnet die architektonische Struktur des Foyers als Raum und Ort ein, rahmt hierbei die unmittelbare Umgebung des japanischen Gartens, des Museumscafés und der außenliegenden Park- und Seeanlange.
Durch unterschiedliche zehnminütige, ortsspezifisch programmierte Zyklen werden die Leuchtröhren als Lichtskulptur belebt, die sich mehrdimensional räumlich wie zeitlich entfaltet. Die intermittierend aufscheinenden Lichtlinien erinnern an gestische Bewegungen kalligrafischer Linienführung, ebenso an das rhythmische Atmen und Pulsieren eines lebenden Organismus. Das Kunstwerk erfüllt sich in einem ausgedehnten Moment erst in den Augen der Betrachtenden sowie deren Durchschreiten des physischen Raumes. Das zyklische Bildprogramm der Lichtskulptur wird – je nach Standpunkt und Blickwinkel, Tageszeit und Wetterlage, Lichteinfall, Schattenwurf und Spiegelung – ein jedes Mal anders und neuartig erfahren.
Die mit DMX-Steuerung programmierte Lichtkunst wurde in Zusammenarbeit mit dem Ingenieursbüro Studio Barthelmes Berlin, welches zahlreiche Projekte mit wegführenden Lichtkünstlern wie James Turrell und Olafur Eliasson realisiert hat, umgesetzt.
ZHENG CHONGBIN (*1961) – WITH OR WITHOUT EDGE (MIT ODER OHNE KANTE)
Die freistehende Acrylglas-Skulptur besteht aus sechs radial und fächerartig angeordneten Paneelen, die an der Basis durch Edelstahlleisten gestützt und in einem Zentrum miteinander verbunden sind. Die Paneele variieren in ihrer Breite und Tiefe und sind teilweise mit irisierender Folie verarbeitet. Jedes Paneel ist durchbrochen und weist einen individuellen, geometrisch geformten fensterartigen Ausschnitt auf.
Das Konstrukt evoziert eine Art Drehtür, die wir Schritt für Schritt aktivieren: Je nach Standpunkt, Blickrichtung und Fokus rahmen die sechs „Fenster“ unsere Aussichten, Einsichten, Durchsichten. Mit der Umschreitung um die Skulptur herum verändern sich die Blickpunkte und Perspektiven. Die sich überlagernden Ausschnitte kreieren immer wieder neue Brechungen, Zusammenfügungen, Refraktierungen des Sichthorizontes und visuellen Raums. Die wahrgenommene Umgebung – Museumsfoyer, Innengarten, Außenpark – wird selbst Teil des belebten Kunstwerks: gerahmt, gefiltert, gespiegelt. Unterschiedliche Realitäten treten als begrenzten wie entgrenzten Raum hervor.
Die transparente, changierende Beschaffenheit der Paneele eröffnet ein prismatisches Spektrum, das sich in den Seitenrändern oder „Kanten“ der Paneele sowie deren „Fensterrahmen“ bündelt und kristallartig in verschiedene Richtungen ausstrahlt. Äußere Faktoren wie Tageszeit, Jahreszeit und Wetterlage definieren jeden Moment des Licht- und Schatteneinfalls; kein Rundgang im Foyer gleicht dem anderen.
ANDREAS SCHMID
(geb. 1955 in Stuttgart) gehört einer Künstlergeneration des deutschsprachigen Raumes an, die die prägenden Jahre der Öffnungs- und Reformpolitik der Volksrepublik China nach 1976 intensiv miterlebte. Er war unter den ersten Austauschstudierenden, die in den frühen 1980ern über den Deutschen Akademischen Austauschdienst die Möglichkeit erhielten, in China zu studieren. Schmid erlernte an der Nationalen Kunstakademie in Hangzhou bei dem renommierten Kalligrafen Wang Dongling chinesische Schriftkunst. Diese Lernerfahrung prägte Schmids Schaffen als Licht- und Raumkünstler nachhaltig. Heute sind seine minimalistischen, großformatigen Lichtskulpturen im öffentlichen Raum nach wie vor durch elementare kalligrafische Prinzipien bestimmt: Linearität, Zeitlichkeit und Rhythmus sowie stetige Transformation der Form. Die Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers sind u.a. in der Mercedes-Benz Art Collection, in den Kunstsammlungen Chemnitz, im Kunstmuseum Stuttgart, im Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, in der Raketenstation Hombroich sowie der Zentralen Kunstakademie Peking international vertreten.
ZHENG CHONGBIN
(geb. 1961 in Shanghai) studierte und unterrichtete chinesische Tuschekunst an der Nationalen Kunstakademie in Hangzhou bis zu seiner Emigration 1988 in die USA. Er war der weltweit erste Rezipient eines International Fellowship des San Francisco Art Institute, wo er von 1989 bis 1991 sein Masterstudium im Fach Performance, Video und Installation absolvierte. Das Œuvre des international renommierten Künstlers gründet sich nach wie vor in technischen und ästhetischen Elementen der klassischen chinesischen Kalligrafie und Landschaftsmalerei. Im Laufe der vergangenen Dekade erweiterte sich sein kreatives Spektrum um ortsspezifische Licht- und Rauminstallationen, die von der kalifornischen Light and Space Movement sowie dem Neuen Materialismus inspiriert sind. Seine Kunst wird u.a. am Asian Art Museum, San Francisco; British Museum, London; Hong Kong Museum of Art; Los Angeles County Museum of Art; The Metropolitan Museum of Art, New York; M+, Hong Kong; The Art Institute of Chicago; sowie in der Mercedes-Benz Art Collection, gesammelt.





