Museum Schnütgen
Lassen Sie sich im Museum Schnütgen von den kostbaren Schätzen vergangener Epochen begeistern – zu sehen gibt es prächtige Goldschmiedearbeiten, leuchtende Glasmalereien und meisterhafte Skulpturen. In einer der ältesten Kirchen Kölns, der romanischen Cäcilienkirche, entfaltet sich die ganze Pracht mittelalterlicher Kunst.
Besuchsinformationen
0221 221-31355
museum.schnuetgen@stadt-koeln.de
Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr
Donnerstag 10 – 20 Uhr
An Feiertagen geöffnet wie sonntags
Geschlossen an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr
Ständige Sammlung Erwachsene 6 €
ermäßigt 3,50 €
Kombiticket
Ständige Sammlung in Museum Schnütgen und Rautenstrauch-Joest-Museum:
10 €, ermäßigt 7 €
Gruppenticket ab 10 Personen: 3,50 €
freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen, Schüler*innen, Auszubildende, Kölner*innen unter 18 Jahren, KölnPass-Inhaber*innen und für Mitglieder des Freundeskreises
Schwerbehinderte zahlen 50% des regulären Eintrittspreises. Eine Begleitperson erhält kostenlosen Eintritt, sofern im Behindertenausweis der Buchstabe B vermerkt ist.
Cäcilienstraße 29 – 33
50667 Köln
Website: www.museum-schnuetgen.de
Facebook: https://www.facebook.com/museum.schnuetgen
Instagram: https://www.instagram.com/museumschnuetgen/
Förderverein: Freundeskreis Museum Schnütgen
Anfahrt & Vekehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: Neumarkt (5 Minuten Fußweg)
Parken
Cäcilienstraße
Kurz-Haltemöglichkeit für Reisebusse direkt vor dem Museum, Haltebucht Cäcilienstraße; Parkmöglichkeit für Reisebusse am Rheinufer
Eingangsbereich über Rampe erreichbar, Behindertentoilette im UG barrierefrei erreichbar, eingeschränkter Zugang zur Cäcilienkirche
Postkarten, Schreibwaren und Kinderspielzeug, original Schmuck und Textilien aus vielen Ländern der Welt, Fach- und Unterhaltungsliteratur
Ausstellungen im Museum Schnütgen
Aktuelle Pressemitteilungen
Verlängerung: Die Ausstellung „Licht in dunklen Zeiten. Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw“ wird um sechs Monate verlängert
Museum Schnütgen | Neue Laufzeit: 3. April 2025 – 11. Oktober 2026
© Rheinisches Bildarchiv Köln / Marion Mennicken
Presseinformation
Rund 40.000 Menschen haben die Ausstellung „Licht in dunklen Zeiten“ im Museum Schnütgen bereits besucht. Ursprünglich sollte die Auswahl von Glasmalereien aus dem bedeutenden Khanenko Museum in Kyjiw knapp ein Jahr lang, bis zum 12. April 2026, in Köln zu sehen sein.
Anlass für die Ausstellung gab der drohende Verlust vieler Kunstwerke durch den 2022 begonnenen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.
Aufgrund der vielen positiven Reaktionen auf dieses besondere Ausstellungsprojekt verbunden mit der traurigen Realität des andauernden Kriegszustandes hat das Museum
Schnütgen die Kolleginnen in Kyjiw darum gebeten, die Ausstellung bis zum 11. Oktober verlängern zu dürfen. Wir freuen uns sehr, dass das Khanenko Museum dieser Verlängerung zugestimmt hat.
Die Kölner Ausstellung konzentriert sich auf rund 30 Werke aus dem Khanenko Museum, dem
Museum Schnütgen, der Peter und Irene Ludwig Stiftung und aus Privatbesitz.
Das Khanenko Museum in Kyjiw wurde bereits im ersten Kriegsjahr durch einen Raketeneinschlag in unmittelbarer Nähe in Mitleidenschaft gezogen. Viele Kunstwerke wurden gerade noch rechtzeitig gesichert, darunter auch die hochkarätige Glasmalereisammlung: Insgesamt zwölf Glasmalereien sind als Leihgaben nach Köln gekommen, die vom 13. bis 17. Jahrhundert in Glaswerkstätten in Frankreich, Österreich, Deutschland und den Niederlanden gefertigt wurden. Dabei handelt es sich um den gesamten Bestand des Kyjiwer Museums, der in Köln im Anschluss an die Ausstellung mit Hilfe von Spendengeldern konserviert und restauriert werden soll.
Die Ausstellung ist nicht nur ein Beitrag zur Rettung der europäischen Kulturgüter, sondern gleichermaßen ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Sie wird gefördert durch die gemeinsame UKRAINE-Förderlinie der Ernst von Siemens Kunststiftung und der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und den Freundeskreis des Museum Schnütgen. Kooperationspartner sind neben dem Khanenko Museum das Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland, in der Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, sowie die Glasrestaurierungswerkstatt der Kölner Dombauhütte.
Hinweis an die Redaktionen:
Das Bild können Sie mit folgendem Nachweis verwenden: Ausstellungsansicht, Foto: Stephan Kube/SQB
Zur Berichterstattung laden wir herzlich ein.
Glaube mit Humor. Ein Gebetbuch aus Nordfrankreich
Museum Schnütgen | 11. Dezember 2025 – 17. Mai 2026
Presseinformation
Wie passen Frömmigkeit und Humor zusammen? Verstanden die Menschen im Mittelalter Spaß?
Ein kostbares, reich bebildertes Buch mit den Stundengebeten für Geistliche aus der Zeit um 1300 gibt überraschende Antworten auf diese Fragen. Hierbei handelt es sich um eine besondere Neuerwerbung, die das Museum Schnütgen vom 11. Dezember 2025 bis zum 17. Mai 2026 in der konzentrierten Ausstellung „Glaube mit Humor. Ein Gebetbuch aus Nordfrankreich“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Zum Auftakt lädt das Museum für die Kunst des Mittelalters von Samstag, den 13. Dezember, bis Sonntag, den 14. Dezember, zu einem Eröffnungswochenende bei freiem Eintritt ein. In Zusammenarbeit mit dem Museumsdienst Köln wird ein vielfältiges, kostenloses Führungs- und Workshop-Programm geboten.
Die von ausgelassenen Mischwesen, fantastischen Vögeln, mit Pfeil und Bogen bewaffneten oder auch Bälle jonglierenden Figuren bevölkerte Handschrift ist ein prachtvolles Beispiel für die Buchmalerei der französischen Gotik. Alle 900 Seiten sind mit Buchschmuck verziert. Besonders prächtig zeigen sich die Zierseiten mit der lebendigen Gestaltung des Randes. Die heiter-spielerischen Randszenen geben dabei teils Einblicke in die Lebenswelt des Mittelalters.
Diese Art der Buchmalerei hatte Vorbildcharakter für die Kölner Handschriftenproduktion. In der Ausstellung wird dies exemplarisch anhand von insgesamt vier Leihgaben aus Privatbesitz und der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln anschaulich. Über die aufgeschlagenen Seiten der Originalhandschrift hinaus, kann man vor Ort in Auszügen auch digital in der Handschrift blättern und weitere teils humorvolle Details entdecken.
Erworben wurde die Handschrift mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Harald und Gertrud Kühnen Stiftung.
Begleitend zur Ausstellung ist eine reich bebilderte werkmonografische Publikation im Hirmer Verlag in deutscher und englischer Sprache erschienen, die im Museumsshop erhältlich ist.
Die Realisierung der Ausstellung und die Publikation werden unterstützt von der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln und dem Freundeskreis Museum Schnütgen e.V.



