Museum Schnütgen

Lassen Sie sich im Museum Schnütgen von den kostbaren Schätzen vergangener Epochen begeistern – zu sehen gibt es prächtige Goldschmiedearbeiten, leuchtende Glasmalereien und meisterhafte Skulpturen. In einer der ältesten Kirchen Kölns, der romanischen Cäcilienkirche, entfaltet sich die ganze Pracht mittelalterlicher Kunst.

Über das Museum

Das Museum Schnütgen beherbergt in einer der ältesten Kirchen Kölns eine kostbare Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke. Viele von ihnen sind schon allein eine Reise wert, wie etwa die bedeutende Parlerbüste, der ausdrucksstarke Kruzifix von St. Georg oder der einzigartige sog. Heribertkamm, eine filigrane Elfenbeinschnitzerei.

Das Spektrum der Sammlungspräsentation reicht von Holz- und Steinskulpturen über kostbare Goldschmiedekunst und Glasmalerei bis hin zu seltenen Elfenbeinen und Textilien.

Eine Besonderheit des Museums ist sein größter Ausstellungsraum, der selbst über 1 000 Jahre alt ist: Die stimmungsvolle romanische Cäcilienkirche mit besonders harmonischen Raumproportionen verleiht den darin ausgestellten Kunstwerken eine außergewöhnliche ästhetische Präsenz. Auch die besondere Nähe zu den Objekten lädt dazu ein, die Kunstwerke unmittelbar in ihrer spirituellen Ausstrahlung und Schönheit zu erleben.

Die Sammlung des Museums geht zurück auf den Gründer und Namensgeber Alexander Schnütgen (1843 – 1918), der im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts den Großteil der heutigen Bestände zusammentrug.

Sonderausstellungen widmen sich Themen, deren Ausgangspunkt sowohl Aspekte der mittelalterlichen Kunst als auch kulturell relevante Themen der heutigen Gesellschaft sind. Beispielhaft dafür stehen die Sonderausstellungen „Harald Naegeli in Köln – Sprayer und Zeichner“ (2022) oder „Licht in dunklen Zeiten. Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw“ (2025/26).

Regelmäßig werden herausragende Kunstwerke aus allen Bereichen der Sammlung in neue Zusammenhänge gestellt. Es lohnt sich also, wiederzukommen, weil es immer Neues in der Sammlung zu entdecken gibt.

Logo des Museum Schnütgen

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des Museum Schnütgen.

Zur Website

Impressionen aus dem Museum

Besuchsinformationen

Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr
Donnerstag 10 – 20 Uhr

An Feiertagen geöffnet wie sonntags

Geschlossen an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr

Ständige Sammlung Erwachsene 6 €
ermäßigt 3,50 €

Kombiticket
Ständige Sammlung in Museum Schnütgen und Rautenstrauch-Joest-Museum:
10 €, ermäßigt 7 €

Gruppenticket ab 10 Personen: 3,50 €

freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen, Schüler*innen, Auszubildende, Kölner*innen unter 18 Jahren, KölnPass-Inhaber*innen und für Mitglieder des Freundeskreises

Schwerbehinderte zahlen 50% des regulären Eintrittspreises. Eine Begleitperson erhält kostenlosen Eintritt, sofern im Behindertenausweis der Buchstabe B vermerkt ist. 

Cäcilienstraße 29 – 33
50667 Köln

Website: www.museum-schnuetgen.de
Facebook: https://www.facebook.com/museum.schnuetgen
Instagram: https://www.instagram.com/museumschnuetgen/
Förderverein: Freundeskreis Museum Schnütgen

Anfahrt & Vekehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: Neumarkt (5 Minuten Fußweg)

Parken
Cäcilienstraße

Kurz-Haltemöglichkeit für Reisebusse direkt vor dem Museum, Haltebucht Cäcilienstraße; Parkmöglichkeit für Reisebusse am Rheinufer 

Eingangsbereich über Rampe erreichbar, Behindertentoilette im UG barrierefrei erreichbar, eingeschränkter Zugang zur Cäcilienkirche

Postkarten, Schreibwaren und Kinderspielzeug, original Schmuck und Textilien aus vielen Ländern der Welt, Fach- und Unterhaltungsliteratur

Ausstellungen im Museum Schnütgen

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Aktuelle Pressemitteilungen

Verlängerung: Die Ausstellung „Licht in dunklen Zeiten. Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw“ wird um sechs Monate verlängert

Museum Schnütgen | Neue Laufzeit: 3. April 2025 – 11. Oktober 2026

Presseinformation

Rund 40.000 Menschen haben die Ausstellung „Licht in dunklen Zeiten“ im Museum Schnütgen bereits besucht. Ursprünglich sollte die Auswahl von Glasmalereien aus dem bedeutenden Khanenko Museum in Kyjiw knapp ein Jahr lang, bis zum 12. April 2026, in Köln zu sehen sein. 
Anlass für die Ausstellung gab der drohende Verlust vieler Kunstwerke durch den 2022 begonnenen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. 

Aufgrund der vielen positiven Reaktionen auf dieses besondere Ausstellungsprojekt verbunden mit der traurigen Realität des andauernden Kriegszustandes hat das Museum 
Schnütgen die Kolleginnen in Kyjiw darum gebeten, die Ausstellung bis zum 11. Oktober verlängern zu dürfen. Wir freuen uns sehr, dass das Khanenko Museum dieser Verlängerung zugestimmt hat. 

Die Kölner Ausstellung konzentriert sich auf rund 30 Werke aus dem Khanenko Museum, dem 
Museum Schnütgen, der Peter und Irene Ludwig Stiftung und aus Privatbesitz. 

Das Khanenko Museum in Kyjiw wurde bereits im ersten Kriegsjahr durch einen Raketeneinschlag in unmittelbarer Nähe in Mitleidenschaft gezogen. Viele Kunstwerke wurden gerade noch rechtzeitig gesichert, darunter auch die hochkarätige Glasmalereisammlung: Insgesamt zwölf Glasmalereien sind als Leihgaben nach Köln gekommen, die vom 13. bis 17. Jahrhundert in Glaswerkstätten in Frankreich, Österreich, Deutschland und den Niederlanden gefertigt wurden. Dabei handelt es sich um den gesamten Bestand des Kyjiwer Museums, der in Köln im Anschluss an die Ausstellung mit Hilfe von Spendengeldern konserviert und restauriert werden soll. 

Die Ausstellung ist nicht nur ein Beitrag zur Rettung der europäischen Kulturgüter, sondern gleichermaßen ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Sie wird gefördert durch die gemeinsame UKRAINE-Förderlinie der Ernst von Siemens Kunststiftung und der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und den Freundeskreis des Museum Schnütgen. Kooperationspartner sind neben dem Khanenko Museum das Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland, in der Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, sowie die Glasrestaurierungswerkstatt der Kölner Dombauhütte.

Hinweis an die Redaktionen:
Das Bild können Sie mit folgendem Nachweis verwenden: Ausstellungsansicht, Foto: Stephan Kube/SQB

Zur Berichterstattung laden wir herzlich ein.

 

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Glaube mit Humor. Ein Gebetbuch aus Nordfrankreich

Museum Schnütgen | 11. Dezember 2025 – 17. Mai 2026

Presseinformation

Wie passen Frömmigkeit und Humor zusammen? Verstanden die Menschen im Mittelalter Spaß?
Ein kostbares, reich bebildertes Buch mit den Stundengebeten für Geistliche aus der Zeit um 1300 gibt überraschende Antworten auf diese Fragen. Hierbei handelt es sich um eine besondere Neuerwerbung, die das Museum Schnütgen vom 11. Dezember 2025 bis zum 17. Mai 2026 in der konzentrierten Ausstellung „Glaube mit Humor. Ein Gebetbuch aus Nordfrankreich“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Zum Auftakt lädt das Museum für die Kunst des Mittelalters von Samstag, den 13. Dezember, bis Sonntag, den 14. Dezember, zu einem Eröffnungswochenende bei freiem Eintritt ein. In Zusammenarbeit mit dem Museumsdienst Köln wird ein vielfältiges, kostenloses Führungs- und Workshop-Programm geboten.
Die von ausgelassenen Mischwesen, fantastischen Vögeln, mit Pfeil und Bogen bewaffneten oder auch Bälle jonglierenden Figuren bevölkerte Handschrift ist ein prachtvolles Beispiel für die Buchmalerei der französischen Gotik. Alle 900 Seiten sind mit Buchschmuck verziert. Besonders prächtig zeigen sich die Zierseiten mit der lebendigen Gestaltung des Randes. Die heiter-spielerischen Randszenen geben dabei teils Einblicke in die Lebenswelt des Mittelalters.
Diese Art der Buchmalerei hatte Vorbildcharakter für die Kölner Handschriftenproduktion. In der Ausstellung wird dies exemplarisch anhand von insgesamt vier Leihgaben aus Privatbesitz und der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln anschaulich. Über die aufgeschlagenen Seiten der Originalhandschrift hinaus, kann man vor Ort in Auszügen auch digital in der Handschrift blättern und weitere teils humorvolle Details entdecken.
Erworben wurde die Handschrift mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Harald und Gertrud Kühnen Stiftung.
Begleitend zur Ausstellung ist eine reich bebilderte werkmonografische Publikation im Hirmer Verlag in deutscher und englischer Sprache erschienen, die im Museumsshop erhältlich ist.
Die Realisierung der Ausstellung und die Publikation werden unterstützt von der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln und dem Freundeskreis Museum Schnütgen e.V.

 

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„Licht in dunklen Zeiten. Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw“

Weitere Medieninhalte auf Anfrage.

Glaube mit Humor. Ein Gebetbuch aus Nordfrankreich

Weitere Medieninhalte auf Anfrage.

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Engagiert fürs Museum: Der Freundeskreis des Museum Schnütgen

Der Freundeskreis Museum Schnütgen e.V. unterstützt das Museum in seinen Aktivitäten. Dazu zählen Neuerwerbungen, Restaurierungen, Ausstellungen und Forschungsvorhaben, aber auch besondere Veranstaltungen, Vermittlungsangebote und die Öffentlichkeitsarbeit. 
 

Der Verein verbindet Menschen, die sich für die durch das Museum und seine Sammlungen verkörperten Werte interessieren und engagieren. Unter dem Namen Pro Arte Medii Aevi (Für die Kunst des Mittelalters) hat sich der Freundeskreis 1956 kurz nach der Wiedereröffnung des Museums in der romanischen Basilika St. Cäcilien gegründet. Der Freundeskreis setzt sich mit viel Engagement für die vielfältigen Belange des Museum Schnütgen ein. Mitglieder genießen freien Eintritt in die Schausammlung und in die Sonderausstellungen des Museum Schnütgen sowie freien Eintritt in das Hessische Landesmuseum Darmstadt.
 

Sie sind eingeladen zu besonderen Führungen, Vorträgen und Veranstaltungen im Museum und zu exklusiven Exkursionen unter fachkundiger Führung.

Infos zur Mitgliedschaft 

Portriat von Dr. Cornel Soltek, Vorsitzender Freundeskreis Museum Schnütgen e. V.

Wo ist das Museum Schnütgen?