Römisch-Germanisches Museum im Belgischen Haus

Das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln zeigt das archäologische Erbe der Stadt und ihres Umlandes. Es beherbergt Funde aus mehr als 100.000 Jahren rheinischer Siedlungsgeschichte, von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter.
Während der Generalsanierung des Stammhauses auf der Domplatte am Roncalliplatz wird eine ebenso hochkarätige wie repräsentative Auswahl der reichen Sammlungen im Belgischen Haus an der Cäcilienstraße ausgestellt.

Über das Museum

Im Belgischen Haus präsentieren sich altbekannte und neue Funde in frischer Umgebung und machen die Geschichte des römischen und fränkischen Köln lebendig. Insgesamt sind es rund 1.000 Funde – vom tonnenschweren Grabmal bis hin zum filigranen römischen Goldfingerring. 

Den Schwerpunkt der Präsentation markieren einzigartige Funde aus römischer Zeit: Dokumente von Luxus und Lifestyle in der Colonia, Zeugnisse des bis nach Nordafrika reichenden Fernhandels, Kunstfertigkeiten aus lokaler handwerklicher Produktion, medizinisches Präzisionsbesteck, Denkmäler einheimischer und fremder Gottheiten, aber auch des Alltags in der antiken Stadt. Glanzvoller Höhepunkt der Präsentation sind die fragilen Meisterwerke der weltweit bedeutendsten antiken Glassammlung, in deren Mittelpunkt das einzigartige mehrfarbige Netzdiatret steht. Frühchristliche Grabsteine und spätantiker Trachtschmuck zeigen die Vorboten der neuen Herrschaft in Köln. 

Das Römisch-Germanische Museum nimmt außerdem die Aufgaben als Untere Denkmalbehörde und Fachamt für die Archäologische Bodendenkmalpflege gemäß Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen hoheitlich wahr. Alljährlich werden mehrere Dutzend Rettungsgrabungen und Prospektionen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. 

Darüber hinaus betreut das Römisch-Germanische Museum mehr als einhundert ortsfeste Bodendenkmäler im Stadtgebiet, darunter die erhaltenen Teile der römischen Stadtmauer, die Ausgrabungen unter St. Severin, den römischen Schlammfang in der Berrenrather Straße und die römische Grabkammer in Köln-Weiden.

Zwei steinerne Köpfe flankieren eine Steintafel mit einer lateinischen Inschrift

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des Römisch-Germanischen Museums.

Zur Website

Impressionen aus dem Museum

Besuchsinformationen

Mittwoch – Montag 10 – 18 Uhr
An Feiertagen geöffnet wie sonntags.

Geschlossen an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr

Erwachsene 6 €
ermäßigt 3,50 €

Schwerbehinderte zahlen 50% des regulären Eintrittspreises. Eine Begleitperson erhält kostenlosen Eintritt, sofern im Behindertenausweis der Buchstabe B vermerkt ist. 

Cacilienstraße 46
50667 Köln

Website: www.roemisch-germanisches-museum.de

Anfahrt & Vekehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Neumarkt"
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: "Neumarkt"

Parkhäuser
Cäcilienstraße

eingeschränkt rollstuhlgängig

Ubiermonument
An der Malzmühle 1, 50676 Köln
www.roemisch-germanisches-museum.de/Ubiermonument
nur mit Führung zu besuchen
eingeschränkt rollstuhlgängig

Im Jahr 1965 stieß man bei Bau arbeiten am Rande der Altstadt auf die Überreste eines ursprünglich 12 Meter hohen Turms, der einst die Südostecke der frühen römischen Stadt markierte. Die Bäume für die Eichenholzpfähle, auf denen der Bau ruht, wurden nachweislich im Jahr 5 n. Chr. gefällt. Daher gilt das Ubiermonument heute als ältester Steinquaderbau nördlich der Alpen.

Einzel- und Gruppenführungen können über den Museumsdienst Köln gebucht werden: service.museumsdienst@stadt-koeln.de

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