Skulpturenpark Köln

Der über 40.000 Quadratmeter große Park inmitten der Stadt ist ein Ort, an dem Sie Gegenwartsskulptur unmittelbar erleben können. Der Skulpturenpark liegt im Norden der Altstadt unweit der Zoobrücke am Rheinufer. Dieses einzigartige Freilichtmuseum, 1997 durch die Privatinitiative des Sammlerehepaares Stoffel ins Leben gerufen, präsentiert in Form von mehrjährigen Wechselausstellungen zeitgenössische Großskulptur von Anish Kapoor bis Heimo Zobernig.

Über den Park

Der ca. 40.000 qm große Park ist inmitten der ihn umgebenden städtischen Infrastruktur eine Oase der Ruhe und Besinnlichkeit, ein Ort unmittelbaren Erlebens der Gegenwartsskulptur. Er liegt im Dreieck zwischen Zoobrücke, Konrad-Adenauer-Ufer und Riehler Straße. Zu sehen sind Werke von Anish Kapoor bis Heimo Zobernig.

Der Park wurde durch die Privatinitiative des Sammlerehepaares Dr. Michael und Dr. Eleonore Stoffel 1997 ins Leben gerufen und hat national und international große Anerkennung in der Kunstszene und einer breiten Öffentlichkeit gefunden. In Form von Wechselausstellungen wird eine große Bandbreite moderner zeitgenössischer Außenskulptur präsentiert, deren Reputation durch die Ausstellungsreihe KölnSkulptur und begleitende Kataloge gefestigt wurde.

Heute hat sich die nach dem Tod des Sammlerehepaares Stoffel gegründete gemeinnützige Stiftung Skulpturenpark Köln die Aufgabe gestellt die Zukunft des Skulpturenparks Köln institutionell zu sichern und als Ort der künstlerischen Dialoge und des Nachdenkens in dieser einmaligen Symbiose von Natur und Kunst zu erhalten.

Logo des Skulpturenpark Köln

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des Skulpturenparks.

Zur Website

Impressionen aus dem Park

Besuchsinformationen

0221 3366 88-60
info@skulpturenparkkoeln.de
 

Dienstag – Sonntag

April bis September von 11 – 19 Uhr
Oktober bis März von 11 – 17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Elsa-Brändström-Str. 9
50668 Köln

Besuchereingang: 
Riehler Straße 

Webseite: https://www.skulpturenparkkoeln.de/

Anfahrt & Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: "Reichensperger Platz" oder "Zoo/Flora" (jeweils 5-10 Minuten Fußweg)

Parkhaus
Zoo

Der Eingang zum Park erfolgt stufenlos. 
Der Rundgang ist über befestigte Wege erschlossen.

Skulpturenpark Köln

Großstadtgrün, umzingelt von hektisch fließendem, wahlweise sich stauendem Verkehr – von der Riehler Straße zur einen bis zum Konrad-Adenauer-Ufer zur anderen Seite, darüber schwebend die Zoobrücke. Doch mittendrin herrscht Entschleunigung. Der Skulpturenpark Köln ist seit 1997 das einzigartige Freilichtmuseum in der Rheinmetropole – ein famoses Stück Natur trifft auf zeitgenössische Kunst, auf die ganze Bandbreite der Gegenwartsskulptur. 150 international bekannte Künstler*innen waren im Lauf der Jahre oder sind bis heute mit ihren Werken im Park vertreten: darunter Rosemarie Trockel, Dan Graham, Joel Shapiro, Markus Lüpertz, Tony Cragg, Tom Burr, Markus Kippenberger, Jonathan Meese und Thomas Schütte. Zu verdanken ist die Idee eines Kölner Skulpturenmuseums unter freiem Himmel der Energie und privaten Initiative des Sammlerehepaares Michael und Eleonore Stoffel. Nach dessen Tod sichert die gemeinnützige Stiftung Skulpturenpark Köln den Fortbestand, weiterhin unter Leitung der Familie, des Ehepaares Boris und Susanne Stoffel. Unter dem Titel »KölnSkulptur« kuratieren alle zwei Jahre wechselnde renommierte Persönlichkeiten aus dem Kunstbereich die Präsentation im Park unter immer neuen Blickwinkeln. Manches Werk ist dabei eigens für die international viel beachtete Reihe entstanden. Für aufstrebende Künstler*innen war »KölnSkulptur« immer wieder ein Sprungbrett zur großen Karriere. So realisierte der japanische Stararchitekt Sou Fujimoto 2011 im Skulpturenpark Köln seine erste Arbeit außerhalb Japans (Garden Gallery). Ein Jahr später errichtete er einen Pavillon im Londoner Hydepark und gewann die Architekturbiennale in Venedig.

»Der Skulpturenpark ist bei freiem Eintritt an 365 Tagen im Jahr geöffnet. So hat man jederzeit die Möglichkeit, das jahreszeitliche Wechselspiel von Skulptur und Natur zu erleben. Dabei kann man wunderbar den Alltag hinter sich lassen und abschalten.«

 - Susanne Stoffel Leitung des Skulpturenpark Köln

Umsonst und draußen

Ob Frühlingsduft, Sommerglut, Herbstlaub oder Neuschnee – die Gäste des Skulpturenpark Köln erleben die Kunst zu jeder Jahreszeit immer wieder anders. Und das bei freiem Eintritt. Wo die Werke Wind und Wetter trotzen, erwarten die 60 000 bis 80 000, die den Park jährlich besuchen, ständig neue An- und Einsichten. Einmal im Jahr, im November, sogar nach Anbruch der Dunkelheit. Dann werden die Werke im Rahmen der Kölner Museumsnacht in stimmungsvolles Licht getaucht. Die Batterie lässt sich übrigens nicht nur beim Kunstgenuss in freier Natur aufladen – ein lauschiges Plätzchen und schmackhafte Stärkung bietet »Richters Restaurant«, direkt erreichbar über das Parkgelände.

Zwischen Schwerkraft und Leichtigkeit

Hier führt schon der minimale Einsatz von Energie zum maximalen Aha-Effekt: Da verharrt die unten schlanke, sich nach oben hin verbreiternde Konstruktion des Kölner Künstlers Martin Willing meist unbewegt im Park – doch ein kleiner Impuls genügt, ein Windhauch, und die »Quadratschichtung« beginnt moderat zu schwingen. Je intensiver der Impuls, umso augenscheinlicher die Reaktion der Skulptur. Dass es funktioniert, so wie es funktionieren soll, fordert nicht allein den Künstler Willing, sondern ebenso den studierten Naturwissenschaftler. Jede seiner Metallskulpturen folgt sowohl den Gesetzen der Schönheit als auch den unüberwindbaren der Physik – sie sind sorgfältig geplant, geometrisch berechnet und exakt ausgeführt. Schon die Wahl des Materials spielt dabei eine entscheidende Rolle: Hergestellt aus filigranem Titanblech, gelingt dessen Spannkraft das Kunststück, Stabilität und Beweglichkeit miteinander zu verbinden. Form und Falzung der verschweißten Blechplatten in U-Form tun ihr Übriges.

Energie ist auch das zentrale Thema der schwedischen Bildhauerin und Installationskünstlerin Nina Canell: Ihr Werk im Skulpturenpark, ein 14 Meter hoher Strommast auf zwei Meter tiefem Fundament, heißt »Power (Powerless)«. Und ist eigentlich nur Letzteres. Zwar sind die Elektroden des ausrangierten Mastes aus Stahlbeton noch vorhanden, doch sämtliche Verbindungsleitungen sind gekappt. Nichts fließt mehr, kein Kontakt zur Außenwelt, keine Energie – wie der damalige Gastkurator Friedrich Meschede formulierte: »Ein visuell geplanter Stromausfall.« So wirkt der isolierte Strommast wie die Ruine der längst überholten Utopie jener Zeiten, als die Energieversorgung unserer Industriegesellschaft noch ungetrübt und auf ewig sicher schien.

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