Das Ratssilber der Stadt Köln: Der Tafelaufsatz „Vater Rhein“

Ein (fast) nackter Mann, mit viel Tragweite

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Für 16.000 Reichsmark hatte die Reichsregierung beim Kölner Goldschmied Hermeling den Tafelaufsatz „Vater Rhein" als Beweis deutscher Goldschmiedekunst für die Weltausstellung in Paris bestellt. Die Kölner Familien Joest und Deichmann erwarben ihn dann für weitere 45.000 Reichsmark und schenkten ihn der Stadt Köln. Eine derartige Symphonie an Symbolik und an nationaler „Tragweite“ dürfte es wohl kein zweites Mal geben. Aber über Geschmack lässt sich streiten…