Museum of Applied Arts Cologne (MAKK)
With its extensive collections of European arts and crafts and international design, the MAKK is unique in North Rhine-Westphalia. The permanent exhibition “Art + Design in Dialogue” enjoys a unique position with high-caliber exhibits of applied and fine art. The collection presentation “Fascination Jewelry” provides an insight into the significant jewelry collection with jewelry art from 7,000 years. The historical collections are currently closed for renovation and redesign.
Visit information
0221 221-23860
makk@stadt-koeln.de
Permanent exhibition: 6 €, concessions 3,50 €,
special exhibition: 7 €, concessions 4 €
Combined ticket for permanent and special exhibitions: 12 €, concessions 6,50 €
Free admission for children under 6, children and young people under 18 who are residents of Cologne, all schoolchildren (worldwide, including two accompanying adults per school class), birthday children who are residents of Cologne on their birthday, ColognePass holders, members of the Overstolzengesellschaft and Friends of Art Cologne, refugees from Ukraine.
Reduced admission for trainees, students, holders of the Ehrenamtskarte (volunteer card), federal volunteers, and recipients of social benefits upon presentation of valid proof, severely disabled persons (one accompanying person receives free admission if the letter B is noted on the disability card).
An der Rechtschule 7
50667 Köln
Website: www.makk.de
Facebook: https://www.facebook.com/MuseumfuerAngewandteKunstKoeln
Instagram: https://www.instagram.com/makkoeln/
Directions & Transportation
Public transportation
Train, S-Bahn (from the airport): "Hauptbahnhof" (main station)
Bus, subway: "Dom/Hauptbahnhof" (approx. 10 minutes walk)
Parking
Parking garages Dom / Brückenstraße / Opern Passagen
Support association
Overstolzen Society
Förderer des Museums für Angewandte Kunst Köln, gegr. 1888 e. V.
www.overstolzen.de
Aktuelle Pressemitteilungen
O.M. Ungers – Architektur als Idee
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln | 22. Mai – 27. September 2026Pressetermin: 20. Mai 2026, 11 Uhr
Eröffnung: 21. Mai 2026, 19 Uhr
Presseinformation
Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (12.7.1926 - 30.9.2007) widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) dem international einflussreichen Architekten, Theoretiker und Professor die Ausstellung „Architektur als Idee". Die Schau beleuchtet Ungers' Verständnis von Architektur als geistige Disziplin.
Für Ungers war Architektur weit mehr als funktionales Bauen. Sie war Ausdruck eines Denkprozesses und somit die materialisierte Form einer Idee, die das Verhältnis von Mensch, Raum und Welt erfahrbar macht. Maß, Lahl und Proportion bildeten die Grundlage seines Schaffens, doch hinter dieser Rationalität stand immer der Anspruch, Architektur als kulturelle und geistige Praxis zu begreifen. Die Idee war dabei nicht nur Ausgangspunkt des Entwurfs, sondern das Prinzip, das alle Ebenen seines Arbeitens miteinander verband.
Aus dieser Haltung heraus entwickelte Ungers seine Vorstellung von Architektur als Gesamtkunstwerk. Wenn der Bauherr es zuließ, setzte er diese Idee konsequent um und gestaltete Gebäude, in denen Architektur, Kunst, Design und Landschaft eine gemeinsame Sprache sprechen. Vom räumlichen Aufbau über die Möblierung und Farbgestaltung bis hin zur Garten- bzw. Landschaftsarchitektur greift jedes Element ineinander und bildet ein in sich stimmiges Ganzes. Kunst am Bau verstand Ungers nicht als Dekoration, sondern als integralen Bestandteil des architektonischen Gedankens. Oft entstanden seine Projekte bereits in der Entwurfsphase in enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen, deren Beiträge den architektonischen Entwurf nicht ergänzten, sondern erweiterten.
Die Ausstellung „Architektur als Idee" veranschaulicht anhand von Objekten, Modellen, Zeichnungen und Fotografien, wie Ungers' Denken Gestalt annimmt. Neben seinen vier Privathäusern, die er jeweils einschließlich Mobiliar und Gartengestaltung entwarf, werden Bauwerke präsentiert, in denen sich sein Anspruch des Gesamtkunstwerks besonders deutlich zeigt: die Residenz des Deutschen Botschafters in Washington, D.C., die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe sowie die Geschäftsräume der Hypo Bank in Düsseldorf. In diesen Projekten verband Ungers Architektur und Design mit Kunstwerken von renommierten Künstler*innen wie Gerhard Richter, Rosemarie Trockel, Sol LeWitt oder Markus Lüpertz und arbeitete im Bereich der Landschaftsarchitektur eng mit Bernhard Korte zusammen.
Gerade heute, in einer Zeit, in der Architektur zunehmend zwischen technischer Funktion, ökologischer Verantwortung und ästhetischem Anspruch vermittelt, gewinnt Ungers' Verständnis neue Aktualität. Es erinnert daran, dass jeder Bau mit einer Idee und dem Denken beginnt und interdisziplinär zu verstehen ist. „Architektur als Idee" lädt dazu ein, Oswald Mathias Ungers' Werk im Dialog zwischen Architektur, Design, Kunst und Umwelt zu betrachten.
Fakten
O.M. Ungers - Architektur als Idee
22.05.-27.09.2026
Eintritt: 6€ / ermäßigt 3€
Begleitende Publikation: Am 20. November 2025 erscheint die gleichnamige Publikation „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono. Schmuck von Künstlerinnen“ (Deutsch / Englisch) im Verlag Arnoldsche Art Publishers, herausgegeben von Petra Hesse und Lena Hoppe mit einem Beitrag von Louisa Guiness. Die Publikation ist für 34 € im MAKK und im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-89790-750-8).
Sponsoring
Die Ausstellung wird gefördert von dem UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft, dem Freundeskreis des UAA, der Overstolzengesellschaft (Förderer des Museums für Angewandte Kunst Köln e.V., gegründet 1888) und der Friedrich Wassermann GmbH & Co. KG.
Hans Georg Esch • Der architektonische Blick • epochal – global
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln | 11. Juni – 27. September 2026Eröffnung: Mi, 10. Juni 2026, 19 Uhr
Individuelle Pressetermine auf Anfrage
Presseinformation
„Der architektonische Blick" ist die zweite umfassende Museumsaustellung des Architekturfotografen Hans Georg Esch. Von Pompeji über „den Dom", vom Chrysler-Building in New York bis zu den Gebäuden von Oswald Mathias Ungers und zu dem erst 2025 in Betrieb genommenen Flughafen von Abu Dhabi, von Beijing über Shibam, der Altstadt der Metropole Jemens, Sanaa, von Hong Kong bis Köln und Neviges im Bergischen Land ... Die Architekturen der Welt sind Eschs Motive.
Der 1964 in Neuwied geborene Hans Georg Esch arbeitet seit über 40 Jahren gleichermaßen als Auftragsfotograf sowie künstlerisch autonom für seine Fotobücher.
Eine Auswahl seines Werkes zeigt das MAKK vom 11. Juni bis zum 27. September 2026.
Vertreten sind großformatige Masterpieces und seriell angelegte Bildstrecken, die epochenübergreifend das globale Phänomen der Architektur und deren zeitgenössische Relevanz thematisieren.
Gebäude, Entwurfdetails, urbane Architekturraume und Panoramen wandeln sich durch Eschs persönlichen „architektonischen Blick" zu ikonischen Motiven, unabhängig von ihrem kulturellen und geografischen Kontext. Die berühmte These der Pop Art, dass erst das Foto unser Bild vom Objekt bestimmt, wird durch Eschs Architekturfotografien mehr als augenfällig bestätigt.
Fakten
Hans Georg Esch • Der architektonische Blick • epochal – global
11. Juni bis – 27. September 2026
Eintritt: 6€ / ermäßigt 3€
Künstlerische Interventionen im Umfeld des MAKK – „Textile Baumskulpturen - Urbane Zeichen" des Künstlerpaars Barbara Esser und Wolfgang Horn
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln | Bis Oktober 2026
Presseinformation
Um die Bedeutung des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) und sein einzigartiges urbanes Umfeld hervorzuheben, realisiert das MAKK die künstlerische Intervention ,,Textile Baumskulpturen - Urbane Zeichen" von Barbara Esser und Wolfgang Horn. Als visueller Gegenpol zum aktuellen Umfeld des Museums soll diese außergewöhnliche Intervention das Erscheinungsbild positiv verändern, den urbanen Raum aufwerten und dem Museum mehr Aufmerksamkeit verschaffen.
Die textilen Konstruktionen aus verschiedenfarbigen Gurtbändern interagieren mit acht Bäumen und bilden zehn künstlerische Formen vor und neben dem MAKK. Sie dienen als visuelle Marker, die die besonderen Qualitäten des öffentlichen Raums und des denkmalgeschützten Gebäudes von Rudolf Schwarz hervorheben. Die Künstler wählen helle, intensive und überwiegend warme Farben, die deutlich im Kontrast zu ihrer Umgebung stehen. Von Gelb über Orange bis Rot blitzen sie durch das Geäst und strahlen bereits von Weitem dem*der Betrachter*in entgegen.
Gurtbänder sind zu farbigen Lagen geschichtet, die die alten Stadtbäume umfassen und scheinbar mit ihnen verweben. Neben den natürlichen Zweigen scheinen dem Stamm fächerartige textile Verzweigungen zu entspringen, die dem Baum eine selbstverständliche Dynamik verleihen. Das Zusammenspiel von Stamm, Ästen, Blättern und gespanntem Gurtband verwandelt die Bäume in ein ungewöhnliches, skulpturales Bildwerk. Die textile Ummantelung passt sich der individuellen Morphologie des Stammes an, sodass Naturform und architektonisches Element eine harmonische Verbindung eingehen. Lamellenartige Oberflächenstrukturen können die visuelle Wahrnehmung dynamisieren; in Abhängigkeit vom jeweiligen Standort entstehen dabei offene wie auch geschlossene Oberflächen.
Die Installation ermöglicht Durchblicke und Sichtachsen, die die Besucher*innen durch die Installation führen und gleichzeitig auf den laufenden Museumsbetrieb verweisen. Der Ort erscheint den Besucher*innen verwandelt: Man erlebt eine ästhetische textile Kunst-Natur-Welt deren Wahrnehmung sich immer wieder neu erschließt. Die sensible Vorgehensweise bei der Umsetzung der Intervention vor dem Museum und in der Grünanlage am Kolpingplatz - der ältesten Kölner Schmuckanlage in der Kölner Innenstadt - erfolgte in enger Abstimmung mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln. Grundsätzlich wurde nagel- und schraubenfrei gearbeitet. Die textilen Konstruktionen gehen eine Symbiose mit den Bäumen ein, rufen aber keinerlei Schäden hervor.
Kunstinstallationen im öffentlichen Raum sind eine gern genutzte Möglichkeit, den Menschen in ihrem Alltag, in ihrem eigenen, gewohnten Lebensraum, außerhalb der Galerie- oder Museumsräume, eine inspirierende Begegnung mit Kunst zu ermöglichen. Kunst am unerwarteten Ort verändert die vermeintlich bekannte, oft kaum mehr bewusst erlebte Umgebung. Sie lädt zu genauem Hinsehen und zu neuem Wahrnehmen ein und verlockt zu Gedanken, die über die alltäglichen Notwendigkeiten hinausgehen.
Das Künstlerduo Barbara Esser und Wolfgang Horn arbeitet seit mehr als 30 Jahren konsequent mit textilen Materialien. Barbara Esser (1968) studierte Textil-Design an der Fachhochschule Niederrhein. Wolfgang Horn absolvierte ein Studium der Architektur an der Peter Behrens School of Arts. Ihre Arbeiten sind in mehreren Museen vertreten. Im MAKK waren sie bereits 2008 mit der Ausstellung JeX- Textiles von morgen. Barbara Esser - Wolfgang Horn" und 2023 und 2024 mit Lichtinstallationen im Innenhof des Museums präsent. Esser und Horn leben und arbeiten in Düsseldorf.
Das Projekt wurde in Gänze von der Overstolzengesellschaft, dem Förderverein des MAKK, gefördert.
Die Dauer der Intervention ist bis Oktober 2026 geplant.




