Rautenstrauch-Joest Museum – Cultures of the World
The Rautenstrauch-Joest Museum is an ethnological museum that is undergoing a continuous process of transformation and critically reflecting on the colonial history of its collections. New perspectives are emerging through collaboration with communities of origin and diaspora communities. The permanent exhibition is being gradually updated to incorporate diverse voices and create spaces for dialogue and active participation.
Visit information
0221 221-31356
rjm@stadt-koeln.de
Single ticket for permanent exhibition: 7 €, reduced rate: 4,50 €
Single ticket for special exhibition: 6 €, reduced rate: 4 €
Combined ticket for permanent exhibition and special exhibition: 9 €, reduced rate: 7 €
Group ticket for permanent exhibition for 10 or more people: 4,50 € per person
Combined ticket for Rautenstrauch-Joest-Museum/Museum Schnütgen: 10 €, reduced: € 7
Free admission for children under 6 accompanied by an adult, schoolchildren, trainees, Cologne residents under 18, KölnPass holders, and members of the Friends of the Museum.
Severely disabled persons pay 50% of the regular admission price. An accompanying person is admitted free of charge if the letter B is noted on the disability card.
Cäcilienstraße 29–33
50667 Köln
Website: www.rautenstrauch-joest-museum.de
Facebook: https://www.facebook.com/rjmkoeln
Instagram: https://www.instagram.com/rautenstrauchjoestmuseumkoeln/
YouTube: https://www.youtube.com/c/RautenstrauchJoestMuseum
Directions & Transportation
Public transport
Bus, subway, streetcar: Neumarkt (5 minutes walk)
Parking
Cäcilienstraße
Short stop for coaches directly in front of the museum, Cäcilienstraße stop; parking for coaches on the banks of the Rhine.
Museum shop
Postcards, stationery and children's toys, original jewelry and textiles from many countries of the world, ethnographic art and utility items, professional and entertainment literature.
Gastronomy
Di – So 11 – 18 Uhr
Support association
Museumsgesellschaft RJM e. V.
rjmkoeln.de/gesellschaft
Aktuelle Pressemitteilungen
r e t u r n – zwischen Vergangenheit und Zukunft entsteht ein anderer Ort
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (RJM)Ausstellungseröffnung: 16. September 2026, um 19.00 Uhr
Pressetermin: 16. September 2026, 11 Uhr
Laufzeit: 17. September 2026 bis 6. Dezember 2026
Presseinformation
Rautenstrauch-Joest-Museum eröffnet Ausstellung zu Rückkehr, Erinnerung, Zugehörigkeit und neuen Formen des Zusammenlebens
Das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (RJM) eröffnet am Mittwoch, 16. September 2026, um 19 Uhr die Ausstellung „r e t u r n – zwischen Vergangenheit und Zukunft entsteht ein anderer Ort“. Sie ist vom 17. September bis 6. Dezember 2026 zu erleben.
r e t u r n erzählt von Sehnsucht, Zugehörigkeit und fragmentarischen Erinnerungen nach Verlust, Vertreibung und Entortung. 22 Künstlerinnen fragen, was von Menschen, Orten und Geschichten bleibt, wenn Verbindungen unterbrochen wurden, und wie sie neu geknüpft, erinnert oder imaginiert werden können. Dabei geht es nicht um die Rückkehr zu einem vermeintlich intakten Ursprung, sondern um eine Bewegung zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen dem, was verloren ist, dem, was weiterlebt, und dem, was neu entstehen kann.
Internationale künstlerische Perspektiven
Mit Film, Video, Installationen, Performance, Fotografie und Textilien vereinigt r e t u r n die Werke internationaler Künstlerinnen, darunter Saodat Ismailova, Federico Cuatlacuatl, Kader Attia, Kara Walker, Uriel Orlow und Pınar Öğrenci … Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen persönlichen Erinnerungen und größeren historischen Zusammenhängen, zwischen dokumentarischen Spuren, Imagination und Fiktion. Dabei entstehen unterschiedliche, mitunter widersprüchliche Perspektiven auf Verlust, Zugehörigkeit, Rückkehr und neue Beziehungen.
r e t u r n ist mehr als eine Ausstellung
Im Zentrum der Ausstellung steht eine Bühne für Performances, Filme, Listening Sessions, Lesungen und Gespräche. In der Werkstatt r e t u r n wird gemeinsam gestaltet und ausprobiert. Hier treffen künstlerische Praktiken und unterschiedliche Formen von Wissen aufeinander. Die Homefood Canteen „Baraza, dort, wo Gemeinschaft entsteht“ ist ein eigenständig von In-Haus e.V. gemeinsam mit Creating Community Cologne e.V. und Kojo-the-Cook kuratierter Raum innerhalb der Ausstellung. Hier wird gemeinsam gegessen, erzählt, Musik gemacht und erinnert.
r e t u r n ist kollektiv
Während der gesamten Laufzeit sind Initiativen, Vereine und Kollektive aus Köln eingeladen, ihren Platz in der Ausstellung einzunehmen: sich zu versammeln, einzuladen, zu sprechen, zu kochen, zu performen, zu gestalten und zu debattieren – und den Raum auf ihre eigene Weise zu prägen.
Die künstlerische Direktorin Nanette Snoep hebt hervor, „r e t u r n ist ein Raum des Dazwischen, eine poetische Annäherung an das, was verloren gegangen ist, weiterlebt oder sich verändert hat. Bilder bewegen sich, Stimmen überlagern sich, unterschiedliche Zeiten und Geschichten treffen aufeinander. Man kann schauen und zuhören, aber auch essen, sprechen, gemeinsam etwas entstehen lassen oder einfach bleiben.
Weitere Informationen finden Sie unter r-e-t-u-r-n.net
Eröffnung
Die Ausstellung wird am Mittwoch, 16. September 2026, um 19 Uhr eröffnet. Nach einer Einführung durch Nanette Snoep, Kuratorin und künstlerische Direktorin des RJM, Marius Förster, Co-Kurator und Gestalter und Lisa Khan von In-Haus e.V., sowie einem Grußwort von Dr. Carla Cugini, geschäftsführende Direktorin der Peter und Irene Ludwig Stiftung, erwartet die Besucher*innen eine poetische Performance der Künstlerin und Dichterin farkhondeh shahroudi. Anschließend lädt die Home Food Canteen Baraza zu Essen und Getränken ein.
Pressekonferenz
Die Pressekonferenz findet am Mittwoch, 16. September 2026, um 11 Uhr statt. Es sprechen u. a. Nanette Snoep, Kuratorin und künstlerische Direktorin des RJM, und Marius Förster, Co-Kurator der Ausstellung. Wir bitten um Ihre Anmeldung per E-Mail bis spätestens 14. September 2026. Hinweise an die Redaktionen: Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie von Melanie Christina Mohr, Rautenstrauch-Joest-Museum, Telefon: 0221/221-31319, E-Mail: melanie.mohr@stadt-koeln.de.
Die Ausstellung entsteht mit Unterstützung des Centre Marc Bloch, der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln und der Peter und Irene Ludwig Stiftung. Sie wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem französischen Kulturministerium.
WE ARE WHAT WE ARE NOT
Rautenstrauch-Joest-Museum | 7. Mai – 30. August 2026
© Yohannes Mulat Mekonnen
Pressetermin: 6. Mai 2026, 11 Uhr
Eröffnung: 6. Mai 2026, 19 Uhr
Presseinformation
Mehr als zehn Prozent der Bestände des Rautenstrauch-Joest-Museums gelten als verschollen. Der äthiopische Künstler, Kurator und Gerda Henkel-Fellow am RJM, Yohannes Mulat Mekonnen, richtet sein Projekt bewusst auf diese fehlenden Objekte aus und transformiert deren Abwesenheit zum Ausgangspunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung.
Wenn Objekte verschwinden, bleiben Spuren zurück: Katalogeinträge, Inventarnummern und Ordnungssysteme. Sie markieren Leerstellen, ersetzen sie aber nicht. Das Fehlende bleibt als Gespenst im Archiv.
Mekonnen greift das Fehlende auf und untersucht, was es über das Museum, seine Narrative und zugrunde liegende koloniale Strukturen erzählt. Seine Arbeiten zeigen, dass der Umgang mit Verlust überraschende, berührende und mitunter humorvolle Ausdrucksformen annehmen kann.
Die Ausstellung lädt dazu ein, Abwesenheit als Impuls für neue Perspektiven zu begreifen. Als Antwort auf eine fehlende afrikanische Kopfstütze hat Mekonnen Träume gesammelt, die nicht zur Sammlung gehören. In einer immersiven Installation werden sie hörbar gemacht und Besucher*innen sind eingeladen, in diese Träume hineinzuschlafen. Er hat das Archiv nach essbaren Objekten durchsucht und daraus eine Dinner-Performance entwickelt. In seinen Mixed-Media-Installationen, Filmen und Fotografien wird theoretische Untersuchung zu sinnlicher Erfahrung. Die rigoroseste Antwort auf Verlust kann dabei auch die unerwartetste, die zärtlichste und manchmal die heiterste sein.
Im Anschluss an einen gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung geben Yohannes Mulat Mekonnen und die künstlerische Direktorin Nanette Snoep
vertiefende Einblicke in die Ausstellung und stehen für Fragen zur Verfügung.
Yohannes Mulat Mekonnen ist äthiopischer visueller Anthropologe und Künstler und wird am RJM im Rahmen eines zweijährigen Curatorial Fellowships der Gerda Henkel Stiftung gefördert.
Wir bitten um Ihre Anmeldung per E-Mail bis spätestens 5. Mai 2026.
Pressekontakt: Melanie Christina Mohr melanie.mohr@stadt-koeln.de
Bildmaterial erhalten Sie auf Nachfrage.
Führung mit Yohannes Mulat Mekonnen
Sonntag, 17. Mai 2026, 14 Uhr
Artist Talk
Mittwoch, 20. Mai 2026, 17:45 Uhr: Künstler und Kurator Yohannes Mulat Mekonnen
im Gespräch mit der künstlerischen Direktorin des RJM, Nanette Snoep.
Psychoanalyse-Session: Sleep Inside Another*s Dream
Samstag, 13. Juni 2026 und Sonntag, 14. Juni 2026, mit Suraphel Mathewos Alemn & Yohannes Mulat Mekonnen.
Dinner-Performance von Yohannes Mekonnen: Eat a Museum
Freitag, 19. Juni, 19 Uhr: Eine kulinarische Performance in Drei-Gänge

